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Morddrohung gegen Obamas Nichte

Erhöhte Sicherheit während eines Basketballspiels im US-Staat Maryland: Gegen eine Spielerin – die Tochter von Michelle Obamas Bruder – wurden am Telefon Drohungen ausgesprochen.

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Wusste während des Spiels nichts von der Bedrohung gegen sie: Michelle und Barack Obamas Nichte Leslie Robinson. (23. März 2015)
Wusste während des Spiels nichts von der Bedrohung gegen sie: Michelle und Barack Obamas Nichte Leslie Robinson. (23. März 2015)
Reuters

Es war die erste Niederlage des Teams von Leslie Robinson in dieser Saison, doch das interessierte nur am Rande. Stattdessen sorgen sich Sicherheitskräfte wegen einer Drohung um die Nichte von US-Präsident Barack Obama. Sie selbst hat davon offenbar während des Spiels nichts gewusst.

Eine Drohung gegen Barack Obamas Nichte hat laut einer Person aus dem Familienumfeld des Präsidenten für ein erhöhtes Sicherheitsaufgebot während eines US-Basketballspiels gesorgt. Leslie Robinson sei in einer Telefonnachricht bedroht worden, hiess es. Details zu dem Vorfall, über den zunächst die Tageszeitung «USA Today» berichtet hatte, wurden offiziell bislang noch nicht bekanntgegeben.

Das Universitätsteam von Robinson, die Princeton Tigers, spielte am Montagabend in der Kleinstadt College Park im US-Staat Maryland in der zweiten Runde des Meisterschaftturniers des amerikanischen College-Basketballbundes NCAA. Beim ersten Match der Basketballerinnen sass Präsident Obama persönlich im Publikum und feuerte mit anderen Familienangehörigen seine Nichte an. In Runde zwei war er nicht im Stadion.

Erstsemester Leslie spielt für Princeton auf der Forward-Position. Ihr Vater Craig Robinson ist der Bruder von First Lady Michelle Obama.

Die Mannschaft um Robinson kassierte nach einer langen Siegesserie in dieser Spielzeit gegen Maryland die erste Saisonniederlage. Das stand nach der Begegnung jedoch weit im Hintergrund.

Princeton-Trainerin Courtney Banghart bestätigte, dass sie vor Spielbeginn über die Bedrohung unterrichtet worden sei – im Gegensatz zu Robinson. Es sei «unglaublich enttäuschend», dass sie nach der ersten Niederlage nach 31 Siegen als Erstes «über einen Freak» befragt werde, sagte Banghart. «Leslie ist sicher. Sie ist in unserer Umkleidekabine. Niemand liebt sie mehr als ich. Sie ist ein wichtiger Teil des Teams.» Sie fügte hinzu:«Haltet die Freaks aus unserer Halle heraus.»

(AP)

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