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Mordverdacht entpuppt sich als Riesenspinne

«Ich werde dich töten» hallt es aus einer australischen Wohnung. Die Beamten rücken mit zahlreichen Einsatzwagen aus – und finden nur eine Spinne vor.

Für viele Menschen ein Horror: Eine Spinne versetzte einen Mann in Sydney so in Angst, dass die Polizei wegen Verdachts auf Mord gerufen wurde. (Symbolbild)
Für viele Menschen ein Horror: Eine Spinne versetzte einen Mann in Sydney so in Angst, dass die Polizei wegen Verdachts auf Mord gerufen wurde. (Symbolbild)
Ralf Hirschberger, Keystone

Gellende Schreie und lauthals ausgerufene Morddrohungen haben die australische Polizei zu einem nächtlichen Einsatz in Sydney veranlasst. Die Polizei von New South Wales teilte mit, die Beamten seien mit zahlreichen Einsatzwagen zu der Wohnung in einem Vorort von Sydney gerast, nachdem Nachbarn hysterische Schreie einer Frau gemeldet hatten und einen Mann, der «Ich werde dich töten» geschrien habe. Überdies seien Möbelstücke umgeworfen worden.

Als die Beamten bei dem Vorfall am Samstagabend an die Wohnungstür hämmerten, öffnete ein atemloser Mann Anfang 30 die Tür, der sofort gefragt wurde, wo seine Frau oder Freundin sei. «Äh, ich habe keine», antwortete der Mann. Als die Beamten den Mann von den Berichten über eine schreiende Frau unterrichteten, gab dieser an, er wisse nicht, wovon die Polizisten sprechen, er lebe allein.

Die Spinne hat den Tod gefunden

Nach den Morddrohungen befragt, wurde der Mann kleinlaut und räumte ein, dass er bewaffnet mit Insektenspray eine Riesen-Spinne in seiner Wohnung gejagt habe. Die vermeintlichen Schreie einer Frau stammten von ihm selbst: «Ja, Entschuldigung, das war ich, ich hasse Spinnen wirklich». Die Behörden konnten keine Angaben dazu machen, um was für eine Spinne es sich handelte, lediglich, dass es «eine grosse» war, die den Tod gefunden habe.

Polizeiinspektor Dean Lindley sagte dem Radiosender 2UE am Freitag, er sei nicht nahe genug herangekommen, um zu sehen, um was für eine Spinne es sich handelte. Die Wohnung sei von Insektenspray vernebelt gewesen, als die Beamten eintrafen. «Zum Glück hat er nicht geraucht, sonst wäre alles in die Luft geflogen», sagte Lindley.

AFP/afo

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