Zum Hauptinhalt springen

Nach dem Dauerregen beginnt die Mückenplage

Der Schweiz stehen nasse Tage bevor. Ideale Bedingungen für Stechmücken. Experten warnen.

Suchen in einem Radius von bis zu zehn Kilometern nach Blut: Innert zwei Wochen werden die Mücken flügge.
Suchen in einem Radius von bis zu zehn Kilometern nach Blut: Innert zwei Wochen werden die Mücken flügge.
Keystone

Meteorologen erwarten in den nächsten Tagen heftige Gewitter und Regengüsse. Ein Tief namens Michaela bringt weiten Teilen der Schweiz teils intensiven Dauerregen. Ab einer Höhe von 2000 Metern soll Schnee fallen.

Am Alpennordhang und im Wallis werden laut SRF Meteo innerhalb von 48 Stunden mehr als 80 mm Regen erwartet. Dies entspreche beinahe der Menge, welche im langjährigen Mittel im ganzen Juli gemessen wird.

Als Folge könnten Flüsse und Seen über die Ufer treten. Dies wären ideale Bedingungen für Stechmücken. Experten warnen deshalb vor einer Mückenplage.

Einige Tausend Mücken pro Quadratmeter

«Wenn in den Brutgebieten die Flüsse und Seen über die Ufer treten oder wegen der starken Niederschläge das Grundwasser steigt, beginnen die sich im Boden befindenden Stechmücken aus ihren Eiern zu schlüpfen», sagte der emeritierte ETH-Professor und Mückenexperte Peter Lüthy am Dienstag zu Radio 1. Pro Quadratmeter könnten dies einige Tausend Mücken sein.

Die Stechmücken entwickelten sich nach dem Schlüpfen während rund zwei Wochen im Wasser. «Danach suchen sie in einem Radius von bis zu zehn Kilometern nach Blut», sagte Lüthy. Im August und September sollte sich die Situation wieder beruhigen.

SDA/ldc

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch