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Neue Zeugen wollen die vermissten Zwillinge in Genf gesehen haben

Die Waadtländer Kantonspolizei startet einen neuen Zeugenaufruf zum Fall der verschwundenen Waadtländer Zwillinge Alessia und Livia. Grund dafür sind zwei Zeugen, die sich jetzt erst gemeldet haben.

Grossaufgebot: 140 Personen sowie Polizisten mit Spürhunden durchforsteten das Gebiet rund um den Bach Boiron.
Grossaufgebot: 140 Personen sowie Polizisten mit Spürhunden durchforsteten das Gebiet rund um den Bach Boiron.
Keystone
Unterstützung aus Frankreich: Ein französischer Polizist mit einem Leichenspürhund sucht nach den Kindern.
Unterstützung aus Frankreich: Ein französischer Polizist mit einem Leichenspürhund sucht nach den Kindern.
Keystone
Die Polizei ermittelt europaweit auf Hochtouren: Das Haus der Zwillinge in St. Sulpice.
Die Polizei ermittelt europaweit auf Hochtouren: Das Haus der Zwillinge in St. Sulpice.
Keystone
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Zwei Zeugen kontaktierten die Polizei und sagten aus, sie hätten am 30. Januar zwischen 16 und 17 Uhr einen Mann in Begleitung von zwei Mädchen auf Genfer Boden gesehen. Dies schreibt die Waadtländer Polizei am Montag in einer Mitteilung.

Beide Zeugenaussagen enthielten laut Polizei präzise Hinweise, so dass daraus geschlossen werden konnte, dass es sich um Alessia und Livia handelte. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Audi A6 erwähnt.

Zeugen hielten Beobachtung für unwichtig

«Die Zeugen glaubten anfangs nicht, dass ihre Beobachtung wichtig sein könnte», sagte Philippe Jaton, Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei zur Nachrichtenagentur SDA. Erst später, als sie einen Appell der Mutter am Fernsehen sahen, hätten sie sich an die Polizei gewendet, sagte er weiter.

Konkrete Angaben dazu, was die beiden Zeugen ausgesagt haben, will die Polizei zurzeit keine machen. Sie bittet jedoch weitere Zeugen, die glauben, die Mädchen oder das Auto in der Umgebung Genfs gesehen zu haben, sich bei ihnen zu melden.

Die sechsjährigen Zwillingsschwestern sind am 30. Januar aus ihrer Wohngemeinde St-Sulpice (VD) verschwunden. Ihr Vater, der die beiden Mädchen mitgenommen hatte, hatte sich am Abend des 3. Februars im süditalienischen Cerignola das Leben genommen. Von den beiden Kindern fehlt noch immer jede Spur.

SDA/pbe

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