Notrufsystem fällt aus: Grossalarm in Liechtenstein

Im Ländle kam es in der Nacht auf Freitag zu einem Grosseinsatz der Sicherheitskräfte.

Ein Land in Alarmbereitschaft: In Liechtenestein gab es einen Ausfall der Telefonie.

Ein Land in Alarmbereitschaft: In Liechtenestein gab es einen Ausfall der Telefonie.

(Bild: Keystone)

In Liechtenstein ist in der Nacht auf Freitag das Notrufsystem sowie die Telefonie ausgefallen. Die Störung sei von der Landespolizei gegen 22.30 Uhr festgestellt worden. Es wurde ein Grossalarm ausgelöst.

Laut einem Communiqué der Polizei des Fürstentums von Freitagmorgen war die Notrufzentrale in der Nacht nur noch teilweise beziehungsweise gar nicht mehr erreichbar gewesen. Als Grund für den Unterbruch gaben die Landesbehörden eine Störung der Telefonie in Liechtenstein an.

Betroffen sei teilweise das ganze Festnetz sowie das Mobilfunknetz gewesen, hiess es weiter. Die Sicherheitskräfte lösten laut den Angaben daraufhin das vordefinierte Notfallszenario aus und sämtliche Feuerwehren in Liechtenstein wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Ebenfalls seien alle Gemeindepolizisten aufgeboten worden. Die Bevölkerung sei zudem über Facebook sowie der Homepage der Landespolizei auf die Schwierigkeiten aufmerksam gemacht worden.

Zwei Notfalleinsätze in der Nacht

Nach bisherigen Erkenntnissen habe es aber keine grösseren Zwischenfälle gegeben. Die Störung des Telefonnetzes habe am Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr behoben werden können. Die Landespolizei musste allerdings zwischenzeitlich zu einem kleineren Einsatz sowie der Rettungsdienst zu zwei Notfalleinsätzen ausrücken.

Die Notrufnummer würden nunmehr wieder uneingeschränkt funktionieren, teilten die Behörden obendrein mit. Die Patrouillen der Landespolizei Liechtenstein seien zudem wieder auf Normalbetrieb umgestellt worden. Die Besetzung der Feuerwehrposten als Anlaufstellen für Notfälle sei obendrein aufgelöst worden.

Am Freitagmorgen gab die Einsatzzentrale der Polizei des Fürstentums gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA an, dass keine weiteren Einsatzfälle während der Notlage in der Nacht bekanntgeworden seien.

red/sda

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