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«Nur wenn man schnell handelt, rettet man Leben»

Nach dem Taifun Haiyan beginnt auf den Philippinen die Nothilfe für die Überlebenden. Wie sie abläuft, erzählt Barbara Dietrich, Projektverantwortliche für Südostasien beim Hilfswerk Caritas.

Haben ihre Arbeit aufgenommen: SKH-Mitglied Guillaume Roux-Fouillet bei der Übergabe von Lebensmitteln an die Behörden in Daanbantayan. (13. November 2013)
Haben ihre Arbeit aufgenommen: SKH-Mitglied Guillaume Roux-Fouillet bei der Übergabe von Lebensmitteln an die Behörden in Daanbantayan. (13. November 2013)
Keystone
Das abgestandene und verschmutzte Wasser sorgt für üble Gerüche: Zwei Frauen schützen Mund und Nase.
Das abgestandene und verschmutzte Wasser sorgt für üble Gerüche: Zwei Frauen schützen Mund und Nase.
Reuters
Werden evakuiert: Einwohner der Stadt Legazpi.
Werden evakuiert: Einwohner der Stadt Legazpi.
AFP
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Frau Dietrich, der Taifun Haiyan, einer der schwersten Tropenstürme aller Zeiten, hat auf den Philippinen bisher mindestens 10'000 Menschen getötet. Was berichten Ihre Mitarbeiter vor Ort über die Lage? Unsere Caritas-Mitarbeiterin auf den Philippinen ist schockiert, weil die Menschen in der betroffenen Region sehr arm sind – viele haben ihr gesamtes, bescheidenes Hab und Gut verloren. Ganze Städte gleichen Trümmerfeldern. Zudem gab es im selben Gebiet dieses Jahr bereits einen schwächeren Taifun sowie ein Erdbeben – und nun diese verheerende Katastrophe. Ich habe über das Wochenende mehrmals mit unserer Mitarbeiterin auf der Insel Cebu telefoniert; sie ist nun auf dem Weg nach Leyte, wo es besonders viele Opfer gab. Mit unseren lokalen Partnerhilfsorganisationen konnten wir dagegen noch keinen Kontakt aufnehmen, weil die Kommunikation in die zerstörten Gebiete unterbrochen ist.

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