ORF feuert Rapper Sido nach Prügelei

Der deutsche Rapper Sido ist seinen Job als Juror bei der österreichischen Castingshow «Die Grosse Chance» los: Er soll nach der ersten Sendung auf einen Society-Reporter losgegangen sein.

Soll zugeschlagen haben: Der Rapper Sido bei einer Preisverleihung in Berlin. (März 2010)

(Bild: Reuters)

Nach einem tätlichen Angriff auf einen Journalisten hat der Österreichische Rundfunk (ORF) den Rapper Sido als Juror der Castingshow «Die Grosse Chance» gefeuert. Österreichischen Medienberichten zufolge war Sido unmittelbar nach der ersten Livesendung der Show am Freitag mit dem Journalisten in Streit geraten (zum Youtube-Video des Zwischenfalls). Als Security-Leute die Situation entschärfen wollten, soll Sido seinem Gegenüber einen Faustschlag verpasst haben.

ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner gab am Samstag bekannt, dass sich der Sender von Sido trennen wolle. «Gewalt ist indiskutabel. Wir tolerieren derartiges Verhalten nicht und beenden mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit», hiess es in einer Erklärung des ORF.

Sido hatte mit dem Society-Reporter Dominic Heinzl seit Langem ein angespanntes Verhältnis. Während der Show hatte Sido Heinzl verspottet. Dieser stellte ihn danach zur Rede. Daraufhin sei die Situation eskaliert, Sido habe mit der Faust zugeschlagen, hiess es in österreichischen Medien.

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