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«Pablo lässt es schneien» und wird festgenommen

Per Whatsapp hat ein junger Mann Bestellungen für Drogen entgegengenommen. Jetzt macht ihm die Polizei einen Strich durch die Rechnung.

Auf dem Flyer war eine deutsche Handy-Nummer vermerkt: Eine Person checkt ihre Whatsapp-Nachrichten. (Archivbild)
Auf dem Flyer war eine deutsche Handy-Nummer vermerkt: Eine Person checkt ihre Whatsapp-Nachrichten. (Archivbild)
Keystone

«Pablo lässt es wieder schneien.» Flyer mit dieser Aufschrift lagen an verschiedenen Orten in Zürich auf. Damit warb ein mutmasslicher Drogendealer für seinen Kokain-Verkauf.

Bestellungen nahm er per Whatsapp entgegen, wie der «Blick» berichtete. Demnach verlangte Pablo für 1 Gramm Kokain 100 Franken. «Lieferung ab 18 Uhr möglich.»

Geständnis

Dabei handelt es sich offenbar um keinen Scherz: Die Stadtpolizei Zürich hat gestern Abend einen 24-jährigen Schweizer festgenommen, heisst es im Artikel. Er sei geständig.

Ist der Drogendeal per Whatsapp ein neuer Trend? «Üblich oder häufig ist ein solches Vorgehen nicht», heisst es bei der Jugendberatung Streetwork. Und auch Koni Wäch vom Verein Eve & Rave meint: «Wir haben bislang nur bemerkt, dass es vermehrt Online-Shops gibt, die offen Drogen verkaufen. Bislang waren diese Händler primär im versteckten Darknet unterwegs.»

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