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Pfadi hält an Seilbahn-Übungen fest

Während der Cevi nach dem tödlichen Unglück auf Seilbahn-Übungen verzichtet, sieht die Pfadi Schweiz keinen Anlass, darauf zu verzichten. Die Leiter seien genügend dafür ausgebildet.

Im Unterschied zum Cevi Schweiz sehen die Pfadi Schweiz keinen Anlass, nach dem tödlichen Unglück vom Wochenende mit einer selbst gebauten Seilbahn solche Übungen vorderhand zu stoppen. Dies sagte Pfadi-Schweiz-Sprecherin Andrea Adam zur Nachrichtenagentur SDA.

Ob es bei den Pfadi auch schon Unfälle mit Seilbahnen gegeben habe, konnte Adam nicht sagen. Sie vermute, es sei schon zu Zwischenfällen gekommen – bei mehr als 42'000 Mitgliedern sei dies wahrscheinlich. Die Leiterinnen und Leiter würden jeweils in Aus- und Weiterbildungen auf potenzielle Gefahren aufmerksam gemacht. Und auch die «relevanten Sicherheitsaspekte» und Regeln seien Teil der Kurse.

Untersuchungen zum Unfall im Gang

Zum konkreten Unfall wollte sich Adam nicht äussern. Dass ein Baumstamm als Endpunkt der Bahn gewählt werde, sei nicht ungewöhnlich – «das ist eigentlich so». Am Pfingstsonntag war in einem Cevi-Lager im zürcherischen Oetwil an der Limmat ein achtjähriges Mädchen auf einer selbstgebauten Seilbahn ungebremst in den am Ende stehenden Baum geprallt. Es erlitt tödliche Kopfverletzungen.

Weshalb es zum Unfall gekommen ist, wird noch untersucht. Die Kinder waren mit einem Seil gesichert, das die Geschwindigkeit abbremste. Vor der Unfallfahrt lief dies auch bei mehreren Kindern wie vorgesehen ab.

SDA/jak

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