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Polizei quittiert aus Angst den Dienst

Nach einer Serie von Überfällen mutmasslicher Drogenhändler haben in einer Stadt im Nordosten Mexikos alle Polizisten den Dienst quittiert. Den Ausschlag gab die Enthauptung von zwei Kollegen.

Haben genug von ihrem gefährlichen Job: Ein mexikanischer Polizist präsentiert die Kugeln, mit denen er beschossen wurde.
Haben genug von ihrem gefährlichen Job: Ein mexikanischer Polizist präsentiert die Kugeln, mit denen er beschossen wurde.
Keystone

Der Polizeichef von General Terán und seine 38 Kollegen kündigten, nachdem am Mittwoch die enthaupteten Leichen von zwei Polizisten gefunden worden waren. Das Hauptquartier der Polizei war seit vergangenem Dezember dreimal angegriffen worden. Bewaffnete hatten das Gebäude beschossen und Handgranaten auf die Polizeiwache geschleudert.

Nach Angaben von Bürgermeister Ramon Villagomez wurden nun Soldaten und Bundespolizisten nach General Terán verlegt. Die Stadt mit 14'500 Einwohnern in der Nähe der Industriestadt Monterrey liegt an einer berüchtigten Schmuggelroute zur Grenze mit den USA.

SDA/pbe

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