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Polizei räumt Weihnachtsmarkt in Berlin

Nachdem der Weihnachtsmarkt Berlin wegen zwei verdächtiger Männer geräumt worden war, gab die Polizei am späten Abend Entwarnung.

Hinweise auf einen verdächtigen Gegenstand: Die Polizei räumt den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Bild: Gregor Fischer/DPA/Keystone
Hinweise auf einen verdächtigen Gegenstand: Die Polizei räumt den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Bild: Gregor Fischer/DPA/Keystone

Der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ist am Samstag wegen zwei verdächtiger Männer geräumt worden. Am späten Abend gab die Polizei Entwarnung. Auch in Nizza kam es nach einer Drohung zu einer Evakuierung.

«Unsere polizeilichen Massnahmen rund um den Breitscheidplatz sind beendet», erklärte die deutsche Polizei am späten Samstagabend auf Twitter. «Ein gefährlicher Gegenstand wurde nicht gefunden.» Die Räumung sei vorsorglich wegen des verdächtigen Verhaltens von zwei Personen erfolgt.

Die beiden seien durch ihr Verhalten aufgefallen, sagte eine Polizeisprecherin. Der Verdacht, einer der Männer werde mit einem Haftbefehl gesucht, habe sich nicht bestätigt. Als Grund nannte die Sprecherin eine Namensähnlichkeit. Festnahmen habe es nicht gegeben. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit 350 Beamten und Spürhunden im Einsatz.

Vor drei Jahren hatte ein islamistischer Attentäter auf dem Weihnachtsmarkt einen Anschlag verübt, bei dem zwölf Menschen starben.

Markt in Nizza nach Drohung geräumt

Auch in der südfranzösischen Stadt Nizza wurde am Samstag der Weihnachtsmarkt im Zentrum am Nachmittag für zwei Stunden evakuiert. Rund 3500 Personen mussten das Areal verlassen, nachdem ein Mann gegenüber einem Wachmann gesagt hatte, er wolle «den Ort in die Luft jagen», wie Bürgermeister Christian Estrosi sagte. Der Droher wurde daraufhin verhaftet.

Die Hintergründe für die Drohung waren zunächst unklar. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft in Nizza erklärte, der Mann sei nicht vorbestraft. Er soll am Sonntag psychologisch untersucht werden.

Nizza war Schauplatz eines der tödlichsten Angriffe der Terrororganisation Islamischer Staat auf französischem Boden. Am 14. Juli 2016, während des Nationalfeiertags, hatte ein Tunesier am Steuer eines Lastwagens 86 Menschen umgefahren und getötet sowie 450 verletzt.

SDA/oli/chk

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