Zum Hauptinhalt springen

Putins Tiger wüten im Nordosten Chinas

Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin in die freie Wildbahn entlassenen Sibirischen Tiger ängstigen die Bauern im grenznahen China.

Setzt sich für den Erhalt des Sibirischen Tigers ein: Der russische Präsident Wladimir Putin mit einem zweieinhalb Monate alten Tiger in der Residenz Novo Ogaryovo ausserhalb Moskaus. (9. Oktober 2008)
Setzt sich für den Erhalt des Sibirischen Tigers ein: Der russische Präsident Wladimir Putin mit einem zweieinhalb Monate alten Tiger in der Residenz Novo Ogaryovo ausserhalb Moskaus. (9. Oktober 2008)
RIA Novosti, Alexei Nikolsky, Keystone
Erwachsen sind die Raubtiere sehr gefährlich: Ein Sibirischer Tiger in einem Rehabilitationszentrum für seltene Tierarten in Alexeyewka im Fernen Osten Russlands. (1. September 2013)
Erwachsen sind die Raubtiere sehr gefährlich: Ein Sibirischer Tiger in einem Rehabilitationszentrum für seltene Tierarten in Alexeyewka im Fernen Osten Russlands. (1. September 2013)
RIA Novosti, Alexei Nikolsky, Keystone
Grenzüberschreitende Schutzbemühungen: Der chinesische Premierminister Wen Jiabao (Mitte) an einer von Putin organisierten Konferenz in St. Petersburg zum Schutz der Tiger. (23. November 2010)
Grenzüberschreitende Schutzbemühungen: Der chinesische Premierminister Wen Jiabao (Mitte) an einer von Putin organisierten Konferenz in St. Petersburg zum Schutz der Tiger. (23. November 2010)
Dmitry Lovetsky, Keystone
1 / 4

Eine Raubkatze namens Ustin habe auf einer Farm in der Provinz Heilongjiang 15 Ziegen gerissen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua heute. Drei weitere seien verschollen. Vor gut einem Monat hatte bereits ein anderer Tiger Wladimir Putins in der Provinz Heilongjiang fünf Küken verspeist.

Ustin war einer von drei Sibirischen Tigern, die der russische Staatschef im Mai in einer entlegenen Gegend in der Region Amur an der Grenze zu China in die Freiheit entlassen hatte. Zwei von ihnen liefen nach China. Sie wurden von chinesischen Wildhütern beobachtet und mit Routen-Kontrollgeräten ausgerüstet.

«Überall tote Ziegen»

Der Farmeigentümer Guo Yulin sei wegen des Tigers sehr angespannt, werde aber von der örtlichen Forstwirtschaftsbehörde entschädigt, hiess es weiter. Der Landwirt berichtete, er sei am Sonntagabend durch Hundegebell alarmiert worden, habe aber nichts Ungewöhnliches festgestellt. Am nächsten Morgen habe er zwei tote Ziegen entdeckt. Drei weitere hätten gefehlt. In der darauffolgenden Nacht sei der Tiger ohne Lärm zu machen zurückgekehrt. «Als ich am nächsten Morgen den Ziegenstall öffnete, lagen überall tote Ziegen», sagte er.

Örtliche Experten fanden Spuren des Tigers rund um den Stall und auf dem Dach, wie Xinhua berichtete. Guo sei aufgefordert worden, entweder die Tiere umzusiedeln oder aber seine Farm besser zu schützen.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch