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Putzende Männer sind gut für die Ehe

Putzen und Kinderbetreuung senken offenbar die Scheidungsquote: Die glücklichsten Ehen sind angeblich jene, in denen die Frau zu Hause bleibt und sich der Mann möglichst umfänglich an der Hausarbeit beteiligt.

Putzende Ehemänner senken die Scheidungsquote: Der Hausmann des Jahres 2003.
Putzende Ehemänner senken die Scheidungsquote: Der Hausmann des Jahres 2003.

In einer am Dienstag von der London School of Economics (LSE) veröffentlichten Untersuchung von 3500 Paaren hatte jene Gruppe eine deutlich geringere Scheidungsquote, bei denen sich auch der Mann für die täglichen Pflichten wie Putzen, Einkaufen und Kinderbetreuung zuständig zeigte.

Dieses Ergebnis räume auf mit der seit den 60er-Jahren gängigen Vorstellung, dass in stabilen Ehen der Mann arbeiten gehe und die Frau den Haushalt übernehme, heisst es in der Studie. Die glücklichsten Ehen sind demnach jene, in denen die Frau zu Hause bleibe und sich der Mann möglichst umfänglich an der Hausarbeit beteilige.

Bisher hätten sich die Ökonomen vor allem mit den Folgen der Erwerbstätigkeit von Frauen auf das Eheglück beschäftigt, sagte die Forscherin Wendy Sigle-Rushton bei der Vorstellung der Studie. Dabei sei das Engagement der Männer zu wenig beachtet worden. «Diese Studie weist darauf hin, dass der Beitrag der Väter eine Ehe stabilisiert, unabhängig davon, ob die Mütter arbeiten oder nicht.»

SDA/mt

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