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Rauchbomben-Anschlag auf das Weisse Haus

Demonstranten der Occupy-Bewegung haben eine Rauchbombe in den Garten des Weissen Hauses geworfen. Zeitgleich feierten die Obamas den 48. Geburtstag von Michelle in einem Steakrestaurant.

Unbekannte schleudern eine Rauchbombe in den Garten des Weissen Hauses: Derweil feierten die Obamas den Geburtstag von Michelle in einem Restaurant. (Video: Reuters)

Demonstranten der Occupy-Bewegung haben gestern offenbar eine Rauchbombe in den Garten des Weissen Hauses in Washington geworfen. Der Vorfall ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle nicht im Weissen Haus waren.

Dinner in einem Steakrestaurant

Sie feierten gerade in einem nahe gelegenen Haus den 48. Geburtstag der First Lady. Zur Feier des Tages hat Obama seine Frau fein ausgeführt. Das Paar dinierte in einem Steakrestaurant unweit des Weissen Hauses. Chefberaterin Valerie Jarrett und Freunde leisteten ihnen Gesellschaft.

Zuvor hatte Obama seiner Frau im Weissen Haus bei einer Feier anlässlich des Finalsiegs der St. Louis Cardinals in der Baseball-Liga ein nettes Kompliment gemacht: «Als wir heirateten, gab es ein bisschen Gegenwind, weil sie 20 Jahre jünger als ich war. Aber jetzt scheint sich das Ganze ganz gut eingependelt zu haben», sagte er. Daraufhin meldete sich die First Lady mit dem Einwand zu Wort, dass sie 48 sei. Obama ist 50 Jahre alt.

Festnahmen beim Capitol

Nach dem Rauchbomben-Vorfall beim Weissen Haus wurde niemand festgenommen. Es gab jedoch laut Angaben der Polizei vier Festnahmen, als die Occupy-Demonstranten am Capitol die Abgeordneten auf ihre Anliegen aufmerksam machen wollten.

Ein Demonstrant habe Polizisten angegriffen, drei weitere hätten Absperrungen überschritten, hiess es zur Begründung. Ausgehend von der Bewegung Occupy Wall Street (Besetzt die Wall Street) in New York hatten sich ähnliche Proteste seit Mitte September auf zahlreiche Städte in den USA und auf andere Länder ausgedehnt. Die Aktivisten prangern die Macht der internationalen Finanzmärkte und soziale Ungerechtigkeiten an.

SDA/wid

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