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Russisches Paar lag erfroren im Zelt

Kurz nachdem zwei Alpinisten auf dem Montblanc gestorben sind, ist es zu einem weiteren Unglück auf dem Berg gekommen: Das russische Paar, das seit Tagen im französischen Montblanc-Massiv vermisst wurde, ist tot.

Schon ein Unglück im November: Rettungshelikopter suchen in den Grandes nach den Vermissten. Die beiden konnten später nur noch tot geborgen werden. (8. November 2011)
Schon ein Unglück im November: Rettungshelikopter suchen in den Grandes nach den Vermissten. Die beiden konnten später nur noch tot geborgen werden. (8. November 2011)
AFP

Die Bergwacht entdeckte die Leichen der beiden erfahrenen russischen Bergsteiger nach eigenen Angaben erfroren in einem Zelt neben der Haltestelle des kleinen Zugs, der Alpinisten zum Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Montblanc bringt. Die beiden hatten eine erste Etappe bis zu dem Gebirgsbahnhof in 2300 Metern Höhe zu Fuss bewältigt, da der Zug im Winter nicht fährt.

Das Ehepaar war an Heiligabend in Chamonix eingetroffen. Am 29. Dezember wurden sie an der Seilbahnstation Bellevue zum letzten Mal gesehen, als sie sich auf den Weg zum 4810 Meter hohen Gipfel des Montblanc machten. Die etwa 30 Jahre alten Bergsteiger, die bereits 2010 den höchsten Berg Europas bezwungen hatten, brachen trotz den Warnungen der Bergwacht vor Lawinen und starken Schneefällen auf. Rettungsteams begannen erst am Samstag mit der Suche nach den beiden, nachdem Familienangehörige in Russland sie als vermisst gemeldet hatten.

Bereits im November konnten zwei Bergsteiger nur noch tot aus Eis und Schnee am Montblanc-Massiv geborgen werden. In einer dramatischen Rettungsaktion wurde tagelang nach den erfahrenen Alpinisten gesucht, die offenbar beim Abstieg erfroren waren.

AFP/bru

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