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Sadist aus Hergiswil erhält in den USA lebenslänglich

Der 55-jährige Pharma-Manager aus der Schweiz, der diesen Sommer in den USA verhaftet wurde, ist verurteilt worden. Er wollte eine 13-Jährige foltern.

«Mugshot» des Verhafteten: Der Deutsche Meinrad K. aus Hergiswil NW wurde Mitte Juni 2017 in den USA festgenommen. Er hatte geglaubt, im Internet eine 13-Jährige für Sadomaso-Sex gebucht zu haben.
«Mugshot» des Verhafteten: Der Deutsche Meinrad K. aus Hergiswil NW wurde Mitte Juni 2017 in den USA festgenommen. Er hatte geglaubt, im Internet eine 13-Jährige für Sadomaso-Sex gebucht zu haben.
Mugshot-publication.com
Als der 55-Jährige, der in der Schweiz für die Tochterfirmen eines US-Pharmakonzerns arbeitete, am Flughafen Orlando in Florida eintraf, klickten die Handschellen.
Als der 55-Jährige, der in der Schweiz für die Tochterfirmen eines US-Pharmakonzerns arbeitete, am Flughafen Orlando in Florida eintraf, klickten die Handschellen.
Screenshot Orlandoairports.net
Eine Bekannte erzählt, dass Meinrad K. eine «dominante Persönlichkeit» habe und für sie immer «undurchschaubar» gewesen sei.
Eine Bekannte erzählt, dass Meinrad K. eine «dominante Persönlichkeit» habe und für sie immer «undurchschaubar» gewesen sei.
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Der in Hergiswil wohnhafte Meinrad K. ist in den USA zu einer lebenslänglichen Haft verurteilt worden. Dies berichtet der «Orlando Sentinel».

Der in Hergiswil NW wohnhafte Pharma-Manager suchte im Darknet nach einem «kleinen Mädchen zum strengen Erziehen». In einem Chat hatte er mit dem vermeintlichen Vater eines 13-jährigen Mädchens ein Treffen vereinbart. Dieser hatte seine Tochter für Sex angeboten. Doch in Wahrheit handelte es sich bei ihm um einen verdeckten Ermittler. Daraufhin wurde K. am 6. Juni bei seiner Einreise am Flughafen in Orlando festgenommen.

Seil, Klebeband, Digitalkamera

Der 55-Jährige soll dem «Vater» geschrieben haben, er wolle die 13-Jährige «wie einen Hund behandeln» und ihr «Schmerz zufügen». Die Ermittler hatten in seinem Reisegepäck unter anderem Klemmen, ein Seil, Klebeband und eine Digitalkamera gefunden.

Der US-Richter Paul G. Byron nannte K.s Verbrechen «abscheulich» und «grauenhaft». William Daniels, Sprecher des US-Justizministeriums, sagte, er könne sich kein extremeres Verbrechen vorstellen. Die Richter wollen mit dem Urteil auch eine Botschaft an Sextouristen senden und diese abschrecken, wie der «Orlando Sentinel» weiter schreibt.

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