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Schreibfehler löste Terroralarm am Rock am Ring aus

Weil die Namen zweier Roadies falsch geschrieben waren, kam es beim Open-Air-Anlass am Nürburgring zu einem Unterbruch. 90'000 Besucher mussten das Areal verlassen.

Fahndung dauert an: Polizisten durchsuchen das verlassene Festivalgelände. (2. Juni 2017)
Fahndung dauert an: Polizisten durchsuchen das verlassene Festivalgelände. (2. Juni 2017)
Thomas Frey, AFP
Die Polizei in Koblenz begründete die Unterbrechung mit «konkreten Hinweisen, aufgrund derer eine mögliche terroristische Gefährdung nicht auszuschliessen» sei: Festivalorganisator Marek Lieberberg gibt die Unterbrechung bekannt. (2. Juni 2017)
Die Polizei in Koblenz begründete die Unterbrechung mit «konkreten Hinweisen, aufgrund derer eine mögliche terroristische Gefährdung nicht auszuschliessen» sei: Festivalorganisator Marek Lieberberg gibt die Unterbrechung bekannt. (2. Juni 2017)
Thomas Frey, AFP
Visitors leave the music festival Rock am Ring outside the western town of Nuerburg, Germany, Friday, June 2, 2017. German authorities have shut down a popular rock music festival because of a possible terrorist threat. (Thomas Frey/Dpa via AP)
Visitors leave the music festival Rock am Ring outside the western town of Nuerburg, Germany, Friday, June 2, 2017. German authorities have shut down a popular rock music festival because of a possible terrorist threat. (Thomas Frey/Dpa via AP)
AFP
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Der Terroralarm beim Musikfestival «Rock am Ring» geht nach Angaben des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamts (LKA) auf Schreibfehler bei den Namen der zwei in Verdacht geratenen Aufbauhelfer zurück. «Die Namen der Verdächtigen waren falsch geschrieben, wiesen aber eine phonetische Ähnlichkeit mit den realen Schreibweisen auf», sagte LKA-Präsident Johannes Kunz heute der Mainzer «Allgemeinen Zeitung».

Um solch eine Panne künftig zu verhindern, forderte er, frühzeitig Personaldokumente vorgelegt zu bekommen. Es müssten von den Veranstaltern auch schon im Vorfeld einer Veranstaltung Ersatzleute benannt werden, die ebenfalls einer Sicherheitsprüfung unterzogen werden könnten. «Als problematisch erwiesen hat sich jedenfalls, dass uns Namen von Logistikmitarbeitern nicht in der korrekten Schreibweise übermittelt worden sind», sagte Kunz der Zeitung.

Das Festival war am Pfingstwochenende wegen einer terroristischen Gefährdungslage unterbrochen worden. Knapp 90'000 Menschen mussten das Gelände am Nürburgring verlassen. Die beiden unter Verdacht stehenden Aufbauhelfer hatten Bändchen mit einem uneingeschränkten Zugang zum Festivalgelände, ihre Namen passten aber nicht zu den vom Veranstalter für die Behörden aufgelisteten Personal. Es stellte sich Medienberichten zufolge heraus, dass die Männer kurzfristig von einem zur Aushilfe eingesetzten Subunternehmer geschickt worden waren.

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