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Schüsse bei Dolmabahce-Palast in Istanbul

Nahe einer beliebten Sehenswürdigkeit in Istanbul ist es zu einer Schiesserei gekommen sein. Die Polizei hat zwei Verdächtige verhaftet.

Schüsse in Istanbul: Die Polizei hat die Gegend abgeriegelt.
Schüsse in Istanbul: Die Polizei hat die Gegend abgeriegelt.
Screenshot DHA

Nach Schüssen am Eingang zum ehemaligen Sultanspalast Dolmabahce in Istanbul hat die Polizei laut Medienberichten in der Nähe zwei Bewaffnete festgenommen. Berichte über Opfer gebe es nicht, meldete die Nachrichtenagentur Dogan. Die türkische Zeitung «Hürriyet» berichtet von einem leicht verletzten Polizisten.

Nach Angaben des Senders al-Jazeera kamen die Wachsoldaten am Tor des Palastes unter Beschuss. Auch eine Explosion soll zu hören gewesen sein, meldeten mehrere Internetmedien. Offizielle Angaben zu den Berichten über die Schüsse und die Explosionen lagen zunächst nicht vor.

Strasse gesperrt

Die Polizei sperrte eine Hauptverkehrsstrasse, die am Palast vorbeiführt. Die private Nachrichtenagentur DHA meldete, nach dem Vorfall seien zwei Verdächtige in der Nähe des deutschen Generalkonsulats festgenommen worden. Die Festgenommenen trugen demnach automatische Waffen.

Der aus der Zeit des Osmanischen Reichs stammende Palast ist eine beliebte Touristenattraktion. Er ist der Sterbeort des türkischen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk und heute ein Museum, das jedes Jahr Hunderttausende Besucher anzieht. Neben dem Palast befindet sich das Istanbuler Amtsgebäude des türkischen Ministerpräsidenten.

Mehrere Gewalttaten

Die Türkei wird seit Ende Juli von Gewalttaten und Gefechten zwischen der Armee und Kurdenrebellen erschüttert. Vergangene Woche hatten Mitglieder der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Istanbul eine Polizeiwache angegriffen; dabei starben vier Menschen. Zeitgleich griffen Anhänger der ebenfalls verbotenen linksextremistischen Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) das US-Konsulat in Istanbul an. Eine Angreiferin wurde verletzt und festgenommen.

SDA/dia

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