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Schumachers Familie ist «fassungslos und schockiert»

Die Familie von Michael Schumacher wusste nichts von der Verhaftung eines Rega-Kadermannes. Umso überraschter war die Managerin des ehemaligen Formel-1-Fahrers nach dem Tod des Inhaftierten.

Seine Familie ist «schockiert»: Michael Schumacher. (Archivbild)
Seine Familie ist «schockiert»: Michael Schumacher. (Archivbild)
Reuters

Ein Kadermann der Rega hat sich in der Nacht auf Mittwoch im Zürcher Polizeigefängnis das Leben genommen. Der Angestellte wurde verhaftet, weil die Ermittler deutliche Hinweise hatten, dass er versucht habe, die Krankenakte von Michael Schumacher an diverse Medien zu verkaufen. Die Ermittlungen deuteten darauf hin, dass in den Todesfall keine weitere Person verwickelt sei.

Die Rega zeigte sich nach dem Suizid «traurig und sprachlos». Rega-Geschäftsleiter Ernst Kohler bot der Familie des Toten Unterstützung an. Auch die Familie von Michael Schumacher äusserte sich über die Managerin Sabine Kehm: «Wir sind fassungslos und zutiefst schockiert», sagte sie zu «Bild». Schumachers wussten nichts von einer Verhaftung.

Mitte Juni erwachte der 45-Jährige

Die Rega war für die Überstellung des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters von einem Krankenhaus in Frankreich im Juni in die Schweiz zuständig. Dort wird Schumacher nach seinem schweren Skiunfall weiter behandelt. Schumachers Managerin Sabine Kehm hatte erklärt, eine Woche nach dem Transport seien die Dokumente einigen Medien zum Kauf angeboten worden.

Der Verdächtige hat der Staatsanwaltschaft zufolge nach seiner Verhaftung jegliches Fehlverhalten in Abrede gestellt und sollte weiter verhört werden.

Schumacher hatte bei einem Skiunfall am 29. Dezember vergangenen Jahres in Frankreich schwere Kopfverletzungen erlitten und im Koma gelegen. Mitte Juni erwachte der 45-Jährige. Wie es ihm derzeit geht, ist unklar. Seine weitere Genesung solle ausserhalb der Öffentlichkeit erfolgen, hatte Kehm erklärt.

AP/chk

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