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Schweizer Au-pair stirbt in Crash

Auf einer Metroteststrecke in Madrid ist eine 17-jährige Schweizerin ums Leben gekommen. Sie war mit der Familie eines Metromanagers in der Fahrerkabine der Bahn.

Schoss über den Bremsblock hinaus und rammte einen Erdwall: In dieser zerstörten Fahrerkabine starb die junge Frau.
Schoss über den Bremsblock hinaus und rammte einen Erdwall: In dieser zerstörten Fahrerkabine starb die junge Frau.
Keystone

Ein 17-jähriges Schweizer Au-pair-Mädchen ist am Dienstagabend bei einem bizarren U-Bahn-Unfall in Madrid ums Leben gekommen. Das berichteten gestern verschiedene spanische Medien. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten bestätigte den Todesfall.

Die junge Schweizerin ist den Berichten zufolge die Tochter eines Richters in der Schweiz. Sie arbeitete in der Familie von Jose Manuel Pérez García (35), der als Manager für die gesamte Wartung der Madrider U-Bahn zuständig war. Offenbar wollte Pérez García seiner Familie eine U-Bahn demonstrieren. Am Dienstagabend ging er mit seiner Frau, seinem vierjährigen Sohn und dem Au-pair-Mädchen zu einem Wartungsgebiet der Metro im Süden von Madrid. Auf einer Teststrecke, die es dort gibt, stieg er mit ihnen in die Fahrerkabine eines Zuges mit drei Waggons und fuhr los.

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