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Schweizer in Brasilien durch Kopfschuss getötet

Ein Luzerner wollte sich schöne Tage bei einem Verwandten in Brasilien machen. Nun ist er tot. Der 69-Jährige wurde von Dieben erschossen – weil er kein Portugiesisch sprach.

In der brasilianischen Stadt Ribeirão Branco ereigneten sich am Sonntag vor einer Woche dramatische Szenen. Laut der «Neuen Luzerner Zeitung» ist ein 69-jähriger Schweizer von einem Räuber erschossen worden.

Drei bewaffnete und vermummte Diebe sind laut dem Bericht in den Bauernhof, der einem Verwandten des Opfers gehörte, eingedrungen. Als sie dem Luzerner Anweisungen gaben, entgegnete dieser, dass er kein Portugiesisch verstehe. Die Räuber glaubten, der Mann wolle sie angreifen und schossen dem 69-Jährigen in den Kopf.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte gestern den Tod des Mannes. Man stehe mit den Angehörigen des Opfers in Kontakt und leiste konsularische Hilfe, hiess es. Die lokalen Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet und würden die Umstände des Verbrechens klären. Laut brasilianischen Medien konnten bereits drei Verdächtige festgenommen werden.

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