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Skitourenfahrer stirbt nach Nacht im Iglu

Weil sie in der Dunkelheit die Berghütte nicht finden konnten, übernachteten zwei Tourengänger im Wallis in einem Iglu. Am nächsten Morgen klagte eine der Personen plötzlich über Unwohlsein.

Ein 40-jähriger Skitourenfahrer ist im Wallis oberhalb von Binn gestorben, nachdem er und seine Begleiterin eine Nacht in einem selbst gebauten Iglu verbracht hatten. Erst am Sonntag hatte der Mann beim Aufstieg noch ein Schneebrett überlebt.

Die beiden Skitourengänger hatten ein Iglu gebaut, weil sie am Sonntagabend wegen Nebels und Dunkelheit die Mittlenberghütte nicht mehr finden konnten, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte. Am Montagmorgen brachen die beiden Personen wieder auf.

Staatsanwaltschaft untersucht Tod

Gegen 9 Uhr klagte der Mann über Unwohlsein. Nachdem sich der Gesundheitszustand des Skitourengängers verschlechtert hatte, alarmierte seine Begleiterin die Rettungskräfte. Darauf wurden ein Helikopter der Air Zermatt und die Rettungskolonne Goms aufgeboten.

Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 40-jährigen Mannes aus dem Kanton Freiburg feststellen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung, um die Todesursache zu klären.

SDA/kpn

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