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Spanier geben «Arctic Sunrise» frei – auf Kaution

Das Greenpeace-Schiff ist aus dem Hafen von Lanzarote ausgelaufen. Dort war es nach einer Protestaktion festgehalten worden.

«Ölbohrungen Nein, Erneuerbare Energien Ja»: Greenpeace-Aktivisten protestieren an Bord der «Arctic Sunrise» gegen geplante Ölbohrungen. (25. Oktober 2014)
«Ölbohrungen Nein, Erneuerbare Energien Ja»: Greenpeace-Aktivisten protestieren an Bord der «Arctic Sunrise» gegen geplante Ölbohrungen. (25. Oktober 2014)
Javier Fuentes Figueroa, Keystone

Gegen Zahlung von 50'000 Euro Kaution haben die spanischen Behörden das Greenpeace-Schiff «Arctic Sunrise» am Mittwoch aus dem Hafen der Kanaren-Insel Lanzarote fahren lassen. Das Schiff sei am Nachmittag aufgebrochen, teilte die Umweltschutzgruppe mit.

Die spanische Marine hatte die «Arctic Sunrise» am 18. November nach einer Protestaktion gegen geplante Ölbohrungen im Hafen von Arrecife festgesetzt. Laut Greenpeace hat das Schiff nun Kurs auf Valencia in Ostspanien genommen.

Aktivist stürzte ins Wasser

Greenpeace hatte sich zunächst geweigert, die Kaution zu zahlen, überwies dann aber doch den Betrag. Gegen die Auflage legte die Organisation aber Berufung ein und erwägt rechtliche Schritte gegen einen Einsatz der Marine, bei dem am 15. November Greenpeace-Beiboote gerammt worden waren und ein Aktivist ins Wasser stürzte und verletzt wurde.

Die Naturschützer hatten sich bereits vor mehreren Wochen mit dem unter niederländischer Flagge fahrenden Greenpeace-Schiff in die Gegend begeben. Vor den Kanaren wird nach Öl gesucht.

SDA/thu

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