Staupe rafft Füchse in Graubünden dahin

Die Staupe breitet sich in der Ostschweiz aus: Nach St. Gallen und Liechtenstein meldet auch das Bündnerland erkrankte Tiere.

  • loading indicator

In den vergangenen Wochen sind in den Gebieten Churer Rheintal, Davos und der Mesolcina infizierte Füchse nachgewiesen worden, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Montag mitteilte. Sieben Fälle seien festgestellt worden, hiess es auf Nachfrage.

An der Virusinfektion erkrankte Füchse wurden entweder schon tot aufgefunden oder mussten erlegt werden. Gemäss Amtsangaben fallen erkrankte Tiere durch ein verändertes Verhalten auf. Sie verlieren die Scheu oder halten sich tagsüber in der Nähe von Siedlungen auf. Auffällige Tiere sollten der Wildhut gemeldet werden.

Impfung schützt Haushunde

In der Schweiz werden alle paar Jahre verbreitete Staupen-Infektionen gemeldet. Die hochansteckende Viruserkrankung befällt vor allem Hunde- und sogenannte Marderartige, also Dachse, Marder, den Iltis oder das Wiesel. Für Hunde endet die Krankheit meist tödlich. Die Übertragung geschieht meistens durch direkten Kontakt oder indirekt über das Futter.

Eine Übertragung von Wildtieren auf Haushunde wurde bislang nicht beobachtet, kann aber laut Amtsangaben nicht ausgeschlossen werden. Hunde können mit rechtzeitiger Impfung geschützt werden, was Haltern empfohlen wird.

Aufnahmen des Veterinäruntersuchungsamts Stuttgart zeigen Symptome der Staupe: Ein Fuchs leidet wegen Krankheit an Atemnot. Symptome der Atemnot eines an Staupe erkrankten Fuchses

sda/hal

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt