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«Der Mann sagte, er habe eine Bombe im Auto»

Die Kantonspolizei Aargau hat den Anruf eines verwirrten Mannes erhalten. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bözbergtunnel gesperrt.

Am Bözbergtunnel herrscht derzeit Stau.
Am Bözbergtunnel herrscht derzeit Stau.
Leserreporter

Die beiden Röhren des Bözbergtunnels auf der Autobahn A3 im aargauischen Fricktal sind am Mittwochmorgen für zwei Stunden aus Sicherheitsgründen gesperrt gewesen. Der psychisch auffällige Lenker eines Pannenfahrzeugs hatte von einer «Bombe» gesprochen.

Die Untersuchung des Fahrzeugs mit Hilfe eines Sprengstoffspürhundes der Schweizer Grenzwache ergab jedoch kein Hinweis auf gefährliche Gegenstände oder Materialien, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Der 41-jährige Franzose ohne Wohnsitz in der Schweiz wurde polizeilich angehalten.

Die beiden Röhren des Bözbergtunnels waren bis um 8.45 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde im Fricktal sowie in Lupfig von der A3 abgeleitet und über die Kantonsstrassen geführt. Die Regionalpolizeien regelten die Verkehrsumleitungen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und Staus.

Franzose in Gewahrsam

Die Kantonale Notrufruzentrale hatte um 6.45 Uhr die Meldung erhalten, dass ein Pannenfahrzeug auf der Fahrbahn Zürich im Bözbergtunnel auf dem Normalstreifen stehe.

Der Lenker des Pannenfahrzeugs äusserte sich gegenüber den Polizisten, er habe anhalten müssen, da er eine «Bombe» im Auto habe. Der Lenker des Autos erschien gemäss Polizeiangaben «psychisch auffällig». Der Mann sei in Gewahrsam genommen worden. Ob eine strafrechtliche Verfolgung eingeleitet werde, sei noch unklar, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser gegenüber Redaktion Tamedia.

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