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Störfall in Europas grösstem AKW

Im ukrainischen Atomkraftwerk Zaporizhia ist die Automatik ausgefallen. Der Reaktor im störanfälligen AKW ist jedoch bereits wieder am Netz.

Keine Details zur Störung: Das AKW in der Nähe von Zaporizhia.
Keine Details zur Störung: Das AKW in der Nähe von Zaporizhia.

Im grössten Atomkraftwerk Europas, dem AKW Zaporizhia im Südosten der Ukraine, hat sich am Samstagabend ein Störfall ereignet. In einem von sechs Reaktorblöcken sei die Automatik ausgefallen, berichteten ukrainische Medien heute unter Berufung auf die Atomaufsicht des Landes. Details wurden nicht bekannt.

Der betroffene Reaktor sei bereits am Sonntag wieder ans Netz gegangen. Erhöhte radioaktive Werte seien nicht gemessen worden. Zaporizhia ist mit einer Nennleistung von 6000 Megawatt das leistungsstärkste Atomkraftwerk Europas, gilt aber als störanfällig.

Franzosen besorgt über Atomkraftwerke

Im weltweiten Atomland Nummer 1 wächst unterdessen die Sorge um die Sicherheit der Kernkraftwerke: Nach einer Meinungsumfrage des Ifop-Instituts befürchtet knapp die Hälfte aller Franzosen einen atomaren Unfall im eigenen Land. Die Anhänger der konservativen Regierungspartei UMP sind noch die grössten Anhänger der nuklearen Energie, 65 Prozent von ihnen möchten auch in Zukunft Energie aus Atomkraftwerken beziehen. Frankreich ist mit 59 Reaktoren das Land mit der grössten Meilerdichte der Welt. Bislang gibt es kein Programm zu einem schrittweisen Ausstieg.

dapd/rub

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