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Taucher finden zweiten Arm von Journalistin

Auf der Suche nach den sterblichen Überresten der schwedischen Journalistin Kim Wall hat die dänische Polizei mutmasslichen auch den rechten Arm aus der Ostsee geborgen.

Unter Mordverdacht: Peter Madsen (rechts) spricht am Kopenhagener Hafen zu einem Polizisten.
Unter Mordverdacht: Peter Madsen (rechts) spricht am Kopenhagener Hafen zu einem Polizisten.
Scanpix Denmark/Bax Lindhardt, AFP
Der schwedische Seerettungsdienst sucht in der Lundakra-Bucht nach der schwedischen Journalistin.
Der schwedische Seerettungsdienst sucht in der Lundakra-Bucht nach der schwedischen Journalistin.
Johan Nilsson/AP, Keystone
Hatte keine Verbindung zum Festland: Madsen erklärte, er habe aufgrund «technischer Schwierigkeiten» keinen Funkkontakt aufbauen können. Wegen einem Problem im Ballasttank sei die Nautilus schlussendlich gesunken.
Hatte keine Verbindung zum Festland: Madsen erklärte, er habe aufgrund «technischer Schwierigkeiten» keinen Funkkontakt aufbauen können. Wegen einem Problem im Ballasttank sei die Nautilus schlussendlich gesunken.
Torben Huss, Keystone
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Taucher haben in einer Bucht bei Kopenhagen mutmasslich den zweiten Arm der im August verschwundenen schwedischen Journalistin Kim Wall gefunden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war der Arm auf die selbe Weise beschwert worden, wie ein anderer Arm, der vorherige Woche vor Kopenhagen im Wasser entdeckt worden war.

«Wir gehen deshalb davon aus, dass der Arm mit dem U-Boot-Fall verbunden ist», erklärte der leitende Ermittler Jens Möller Jensen. Die Polizei nimmt demnach an, dass nunmehr alle Körperteile von Wall gefunden wurden - dies muss aber noch bestätigt werden.

Wall hatte den dänischen Tüftler Peter Madsen für ein Interview an Bord seines U-Bootes «UC3 Nautilus» aufgesucht. Am 10. August verschwand sie spurlos, elf Tage später wurde vor der Küste von Kopenhagen ihr Torso entdeckt. Anfang Oktober entdeckten Taucher dann ausser Walls Beinen und Kleidung auch ihren Kopf, der keinerlei Verletzungen aufwies.

Madsen steht unter Mordverdacht. Die Ermittler vermuten, dass der Tüftler die Journalistin aus sexuellen Motiven ermordete und dann zerstückelte. In seiner Werkstatt hatten die Behörden auf einer Computerfestplatte Filme gefunden, in denen Frauen gefoltert, enthauptet oder lebendig verbrannt werden. Madsen bestreitet die Mordvorwürfe.

AFP/nag

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