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Tödliche Unfälle auf Schweizer Strassen

Im Tessin verunglückte ein Velofahrer tödlich. In Graubünden starb ein Motorradfahrer nach einem Zusammenstoss mit einem Auto. In St. Gallen stoppte die Polizei mehrere Raser.

Ein 51-jähriger Velofahrer ist am Vormittag in Morcote so schwer gestürzt, dass er kurz darauf im Spital seinen Verletzungen erlag. Wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilte, war der Mann in Begleitung eines anderen Velofahrers unterwegs.

Während der Fahrt verlor der 51-Jährige die Kontrolle über sein Gefährt und kam zu Fall. Er wurde sofort ins Spital transportiert, wo er Anfang Nachmittag starb.

Motorradfahrer stirbt nach Unfall in Sumvitg

Ein Autofahrer hat am Vormittag bei einem Abbiegemanöver in Sumvitg, Graubünden, einen aus der Gegenrichtung kommenden Motorradfahrer übersehen. Beim Zusammenprall wurde der Töfffahrer nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle starb.

Der von Disentis/Mustér in Richtung Ilanz fahrende Automobilist wollte sein Fahrzeug auf einem Areal eingangs des Dorfes abstellen. Als er in Richtung dieses Areals abbog, kam es zum Zusammenstoss mit dem Motorrardfahrer.

Dieser hatte das Abbiegemanöver des Autolenkers offenbar noch wahrgenommen, denn er versuchte, die Wucht des bevorstehenden Aufpralls mit einer Seitenlage zu vermindern. Trotzdem war der Zusammenstoss so heftig, dass der Töfffahrer noch am Unfallort starb.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Oberalpstrasse für die Dauer von ungefähr einer Stunde in beide Richtungen gesperrt werden.

Sechs Verletzte bei Frontalkollision im Berner Jura

Bei einem frontalen Zusammenstoss zweier Autos in Renan im Berner Jura sind am Vormittag sechs Personen verletzt worden. Zum Unfall kam es, als ein betagtes Ehepaar bei einem Restaurant abbiegen wollte und dabei mit einem entgegenkommenden Auto kollidierte.

Im entgegenkommenden Fahrzeug befand sich eine vierköpfige Familie, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Alle Insassen beider Autos wurden mit Ambulanzen in umliegende Spitäler gebracht. Über die Schwere der Verletzungen machte die Polizei auf Anfrage keine Angaben. Die Strasse war während drei Stunden in beide Richtungen gesperrt.

Mehrere Raser im Kanton St. Gallen gestoppt

Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen haben am Freitag und Samstag mehrere Autoraser aus dem Verkehr gezogen. Diese sind ihre Führerausweise - und in einem Fall auch das Auto - bis auf Weiteres los, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Am Freitagabend kurz vor 20.30 Uhr war auf der A13, zwischen Oberriet und Widnau, zunächst ein deutscher Automobilist ins Visier einer zivilen Polizeipatrouille geraten. Der 38-jährige bretterte mit durchschnittlich 214 km/h rheintalabwärts.

Als er zum Anhalten aufgefordert wurde, missachtete er verschiedene Signale und gefährdete durch waghalsige Überholmanöver andere Verkehrsteilnehmer. Beim Zollamt Diepoldsau schliesslich konnte er zusammen mit Grenzwächtern angehalten werden. Der Personenwagen wurde auf Verfügung der Staatsanwaltschaft St. Gallen sichergestellt.

Etwa gleichzeitig wurden auf der Fürstenlandstrasse in Kirchberg insgesamt fünf Automobilisten wegen zu schnellen Fahrens gebüsst. Zwei von ihnen mussten den Führerausweis auf der Stelle abgegeben. Sie wurden mit 150 bzw. 128 km/h auf der 80er-Strecke gemessen. Die anderen drei waren mit Geschwindigkeiten zwischen 108 und 117 km/h unterwegs.

Am frühen Samstagmorgen kurz nach 4 Uhr nahm die Kantonspolizei bei Kriessern, wiederum auf der A13, einem 49-jährigen Automobilisten den Führerschein weg. Der Mann war rheintalaufwärts mit 174 km/h gemessen worden.

Am Vormittag um 11 Uhr hielt die Polizei in Gossau einen 21-jährigen Autolenker an. Er war ausserorts statt mit den erlaubten 80 km/h mit 134 km/h unterwegs gewesen. Auch er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgegeben.

SDA/kle

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