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Touristen auf Bali können wieder nach Hause fliegen

Der internationale Flughafen in Denpasar nimmt den Betrieb wieder auf. Zehntausende gestrandete Touristen warten auf ihren Abflug.

Die Behörden hatten zuvor die höchste Warnstufe ausgerufen. (Video: Tamedia/AFP/Storyful)

Der wegen der Aschewolke des Vulkans Agung geschlossene internationale Flughafen auf der indonesischen Ferieninsel Bali nimmt seinen Betrieb wieder auf. Der Betrieb wurde am Mittwoch um 15 Uhr Ortszeit (8 Uhr MEZ) wieder aufgenommen, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Die Vulkanasche werde mittlerweile in eine andere Richtung geweht.

Auf Twitter hatte die Flughafenbehörde zuvor gemeldet, dass der Flughafen bereits eine Halbestunde früher wieder geöffnet worden sei. «Alle An- und Abflüge werden durchgeführt», schrieb der Flughafenmanager in der Erklärung.

Die Entscheidung fiel dem Sprecher zufolge unter Vorbehalt. Die Lage vor Ort werde «ständig beobachtet». Wegen der Flughafensperrung hatten Zehntausende Touristen auf Bali festgesessen. Einige Urlauber hatten bereits Mühe, eine Unterkunft für ihren erzwungenen verlängerten Aufenthalt zu finden.

Rund 60'000 Touristen sassen Montags auf Bali fest: Insgesamt 445 Flüge, darunter 196 internationale, wurden bislang gestrichen. (28. November 2017)
Rund 60'000 Touristen sassen Montags auf Bali fest: Insgesamt 445 Flüge, darunter 196 internationale, wurden bislang gestrichen. (28. November 2017)
/Darren Whiteside, Reuters
Aktiv und bedrohlich: Der Vulkan Agung stösst eine bis zu 4000 Meter hohe Rauchsäule aus. (26. November 2017)
Aktiv und bedrohlich: Der Vulkan Agung stösst eine bis zu 4000 Meter hohe Rauchsäule aus. (26. November 2017)
AFP
Der Agung ist einer von mehr als 120 aktiven Vulkanen in Indonesien, das auf dem Pazifischen Feuerring liegt.
Der Agung ist einer von mehr als 120 aktiven Vulkanen in Indonesien, das auf dem Pazifischen Feuerring liegt.
Keystone
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Der Vulkan Agung droht auszubrechen und stösst seit einigen Tagen eine Rauch- und Aschewolke aus, am Montag stieg die Wolke 3400 Meter hoch in den Himmel. Die Behörden riefen deshalb bereits die höchste Warnstufe aus. Die Sperrzone wurde von sieben auf zehn Kilometer im Umkreis des Vulkans erweitert. Die Regierung forderte rund 100'000 Anwohner auf, die Umgebung des Vulkans zu verlassen.

Der Vulkan Agung liegt 75 Kilometer vom beliebten Urlaubsort Kuta entfernt. Bali lockt jedes Jahr Millionen von Touristen aus aller Welt an.

AFP/mch

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