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Ukrainische Politiker lassen die Fäuste sprechen

In einer Debatte darüber, ob Russisch zweite Amtssprache der Ukraine werden soll, kochten die Emotionen im Parlament hoch. Als die verbalen Argumente ausgingen, kamen die Fäuste zu Wort.

Wüste Szenen: Abgeordnete der Regierungspartei und Oppositionelle prügeln sich.

Zum wiederholten Mal ist eine Parlamentsdebatte in der Ukraine in eine wüste Schlägerei ausgeartet: An den Handgreiflichkeiten, bei denen mindestens ein Parlamentarier spitalreif geschlagen wurde, beteiligten sich am späten Donnerstagabend mindestens ein Dutzend Abgeordnete. Einer von ihnen griff den Parlamentspräsidenten an. Ein Volksvertreter wurde in den Schwitzkasten genommen, und etwa zehn Parlamentarier schlugen aufeinander ein.

Auslöser für die Gewalt war ein Vorschlag des ukrainischen Staatschefs Wiktor Janukowitsch, Russisch als zweite Amtssprache einzuführen. In der früheren Sowjetrepublik gibt es einen grossen russischsprachigen Bevölkerungsanteil. Die westlich orientierte Opposition lehnt Janukowitschs Vorschlag jedoch strikt ab.

Schlägereien und andere Handgreiflichkeiten hatte es im ukrainischen Parlament in der Vergangenheit bereits mehrfach gegeben. Besonders bekannt wurde eine Auseinandersetzung im Jahr 2010, bei der sich zahlreiche Abgeordnete mit Eiern bewarfen.

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