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Unteroffizier erschiesst sich mit seiner Dienstwaffe

Auf einem Waadtländer Waffenplatz ist ein junger Armeeangehöriger erschossen aufgefunden worden. Offenbar hat der Offiziersanwärter Selbstmord begangen, weil er nicht befördert werden sollte.

Ein Offiziersanwärter der Armee hat sich gestern Morgen auf dem Waffenplatz in Bière im Waadtland offenbar mit einer Waffe das Leben genommen. Die Hintergründe des Todesfalls sind noch nicht bekannt. Eine Untersuchung ist im Gange.

Der schwer verletzt aufgefundene Mann wurde sofort mit einem Helikopter der Rettungsflugwacht Rega ins Lausanner Universitätsspital gebracht. Dort sei der Tod festgestellt worden, wie eine Sprecherin des Heeres einen Bericht der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin» bestätigte.

Untersuchung soll Klarheit bringen

Berichten der Westschweizer Zeitung «Le Matin» zufolge soll der Offiziersanwärter diese Woche erfahren haben, dass er nicht zum Leutnant befördert und aus dem Dienst entlassen werde. Danach sei der junge Mann in sein Zimmer gegangen und habe sich mit seiner Dienstpistole in den Mund geschossen. «Le Matin» bezieht sich auf «sichere Quellen». Die Armee bestätigte die Informationen nicht.

Die Militärjustiz habe eine Untersuchung eröffnet, welche die Umstände und Hintergründe des Todesfalls klären soll. Die Untersuchung soll unter anderem auch zeigen, woher der Offiziersanwärter die Munition hatte. Der Mann sei im Juli 2010 in die Rekrutenschule eingetreten, habe die Unteroffiziersschule absolviert und sei am Abverdienen gewesen, sagte die Sprecherin weiter. Zur Person des Toten wollte sie keine Angaben machen.

SDA/ami

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