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US-Arzt mit Ebola kann Spital verlassen

Kent Brantly, der während seines Einsatzes für eine Hilfsorganisation an Ebola erkrankte, hat die lebensgefährliche Krankheit heil überstanden.

121 Ebola-Opfer an einem Tag: Das Hastings Ebola Notfallzentrum ausserhalb von Freetown, Sierra Leone. (6. Oktober 2014)
121 Ebola-Opfer an einem Tag: Das Hastings Ebola Notfallzentrum ausserhalb von Freetown, Sierra Leone. (6. Oktober 2014)
Keystone
Werden von Patienten überrannt: Ein US-Soldat grenzt mit Stacheldraht das Grundstück einer neuen Krankenstation ab.
Werden von Patienten überrannt: Ein US-Soldat grenzt mit Stacheldraht das Grundstück einer neuen Krankenstation ab.
Pascal Guyot, AFP
Gesundheitstest am Flughafen von Conakry, Guinea. (22. Juli 2014)
Gesundheitstest am Flughafen von Conakry, Guinea. (22. Juli 2014)
AFP
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Ein mit dem tödlichen Ebola-Virus in Liberia infizierter Arzt aus den USA hat sich in seiner Heimat erholt und sollte noch heute aus einer Spezialklinik der Grossstadt Atlanta entlassen werden. Das teilte die Hilfsorganisation Samaritan's Purse mit, für die Kent Brantly in Liberia gearbeitet hatte.

In Monrovia, der Hauptstadt von Liberia, kehrte am Donnerstag nach den gewalttätigen Protesten gegen die Abriegelung des Slums West Point Ruhe ein. Das Armenviertel war aus Sicherheitsmassnahmen am Mittwoch unter Quarantäne gestellt worden, nachdem am Wochenende Anwohner dort eine Quarantänestation gestürmt hatten. Die landesweite Ausgangssperre wurde offenbar eingehalten.

Wachsender Zustrom an möglichen Infizierten

Liberia ist mit bislang 576 Toten das von der Epidemie am stärksten betroffene Land Westafrikas, insgesamt starben seit Ausbruch der Krankheit im vergangenen Dezember nach jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 1350 Menschen. Vertreter der WHO besuchten am Donnerstag zwei liberianische Krankenhäuser, in denen Ebola-Patienten behandelt werden. Das Kliniken haben mit einem wachsenden Zustrom an möglicherweise Infizierten zu kämpfen.

Brantly und die ebenfalls in Liberia infizierte Missionarin Nancy Writebol waren Anfang August zur Behandlung in die USA ausgeflogen worden. Beide bekamen Dosen des noch nicht zugelassenen Mittels ZMapp. Ob sich ihr Zustand auch deshalb besserte, ist nach wie vor unklar. Die Klinik, in der Brantly behandelt wird, wollte noch am Donnerstag eine Pressekonferenz geben. Gegen das Ebola-Virus gibt es bisher weder Medikamente noch einen Impfstoff.

SDA/rub

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