Vater hielt Sohn 20 Jahre lang in Käfig

Ein 73-jähriger Japaner wird verdächtigt, seinen heute 42-jährigen Sohn jahrelang in einem winzigen Käfig eingesperrt zu haben.

Nach seiner Festnahme wurde Yoshitane Yamasaki in die Polizeistation von Sanda gebracht.

Nach seiner Festnahme wurde Yoshitane Yamasaki in die Polizeistation von Sanda gebracht.

(Bild: Wikipedia)

Der 73-jährige Yoshitane Yamasaki gab an, seinen Sohn in einem Holzkäfig gehalten zu haben, weil dieser psychisch auffällig und manchmal gewalttätig geworden sei. Der Käfig war einem BBC-Bericht zufolge gerade einmal einen Meter hoch und nicht einmal zwei Meter breit und stand in einer Hütte neben dem Wohnhaus des Japaners in der Stadt Sanda.

Der heute 42-jährige Sohn, der aufgrund seines stark gebeugten Rückens wohl nie mehr aufrecht gehen kann, befindet sich seit Januar in psychologischer Betreuung in einer Sozialeinrichtung.

Jeden Tag gefüttert

Die Ermittler gehen davon aus, dass Yamasaki seinen Sohn im Alter von 16 Jahren begann einzuschränken und schliesslich wegzusperren, nachdem der Jugendliche wohl selbstständig zu handeln angefangen hatte.

Der 73-Jährige hat die Vorwürfe Berichten zufolge zugegeben und den Behörden mitgeteilt, dass er seinen Sohn jeden Tag fütterte und ihm jeden zweiten Tag erlaubte zu baden.

chi/sda

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