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Coronavirus-Verdacht auf Swiss-Flug – es ist eine Grippe

Am Montag hat der Flughafen Zürich den Pandemieplan ausgelöst. Der Verdachtsfall bestätigte sich aber nicht, das BAG gab Entwarnung.

In der Swiss-Maschine aus New York sass eine Person mit Verdacht auf Coronavirus-Ansteckung. Video: Tamedia

In einem auf dem Zürcher Flughafen gelandeten Swiss-Flugzeug ist ein Verdachtsfall einer Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten. Der Flughafen aktivierte den Pandemieplan und stellte das betroffene Flugzeug für weitere Untersuchungen auf einem dafür vorgesehenen Standplatz ab.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab kurz vor 14 Uhr Entwarnung: «Bei der betreffenden Person wurde soeben eine saisonale Grippe nachgewiesen – die Person wurde nun vom Spital nach Hause entlassen», sagt Katrin Holenstein auf Anfrage von 20 Minuten.

Beim betroffenen Flugzeug handelt es sich um einen A330, der aus New York kommend um 10.17 Uhr in Zürich gelandet war, wie Swiss-Mediensprecher Florian Flämig zu Medienberichten sagte.

Die betroffene Person ist ein Crewmitglied, das aber nicht im Dienst gewesen, sondern mitgeflogen sei. Bei den Passagieren im Flugzeug fanden laut Auskunft einer Flughafensprecherin erste ärztliche Untersuchungen statt. Angaben zum Ergebnis lagen zunächst nicht vor.

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Das besagte Besatzungsmitglied mit Corona-Virus-Verdacht wurde von den restlichen Passagieren und Crewmitgliedern isoliert und nach der Landung für medizinische Untersuchungen in ein Spital überführt.

Einige Passagiere, die in unmittelbarer Umgebung sassen, werden ebenfalls ärztlich untersucht. Die restlichen Fluggäste dürfen in die Schweiz einreisen oder ihren Weiterflug antreten, wie Swiss schreibt.

Eine Flughafensprecherin erklärte dazu, dass grundsätzlich bei einem Verdacht auf eine ansteckende Krankheit an Bord eines Flugzeuges der Grenzarzt entscheide, ob das Flugzeug für weitere Untersuchungen an einen speziellen Standplatz abgestellt werden müsse. Dies sei nun geschehen.

An Bord der Maschine befanden sich total 121 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder, wie die Swiss in einer Medienmitteilung schreibt.

SDA/red

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