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Polizei erhält mehrere Dutzend Hinweise

Zwei Personen suchten in Wohlen kurz nach der Tatzeit eine Apotheke auf. Sie liessen Schnittwunden behandeln. Die Polizei geht diversen Hinweisen nach.

Die gefundenen DNA-Profile erzielten keine Treffer in den Datenbanken: Aargauer Ermittler und Staatsanwälte informierten in Schafisheim AG. (18. Februar 2016)
Die gefundenen DNA-Profile erzielten keine Treffer in den Datenbanken: Aargauer Ermittler und Staatsanwälte informierten in Schafisheim AG. (18. Februar 2016)
Alexandra Wey, Keystone
«Wir wollen nicht alles, was wir wissen, veröffentlichen»: Der leitende Staatsanwalt des Kantons Aargau, Philipp Umbricht, an der Medienkonferenz.
«Wir wollen nicht alles, was wir wissen, veröffentlichen»: Der leitende Staatsanwalt des Kantons Aargau, Philipp Umbricht, an der Medienkonferenz.
Alexandra Wey, Keystone
Spurensuche: Ein Polizist leuchtet mit einer Taschenlampe in einen Schacht. (21. Dezember 2015)
Spurensuche: Ein Polizist leuchtet mit einer Taschenlampe in einen Schacht. (21. Dezember 2015)
Keystone
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Um die Bluttat von Rupperswil AG aufzuklären, hat die Polizei an Heiligabend Flugblätter verteilt und von der Bevölkerung daraufhin mehrere Dutzend Hinweise erhalten. Diese werden jetzt geprüft, wie Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht auf Anfrage sagte.

Unter den Hinweisen befinden sich auch zwei Aufnahmen von Videokameras in Fahrzeugen, sogenannten Dashcams. Die Staatsanwaltschaft überprüft auch einen Hinweis aus Wohlen AG.

Am Montagnachmittag, wenige Stunden nach dem in Rupperswil begangenen Vierfachmord, haben zwei Männer eine Apotheke in Wohlen aufgesucht, um ihre Schnittwunden pflegen zu lassen. Das berichten Tele Züri und Tele M1. Nach Recherchen von Tele Züri hätten die Männer nicht zur Stammkundschaft der Apotheke gehört.

Wohlen liegt nur 15 Autominuten von Rupperswil entfernt. Von der betroffenen Apotheke wollte sich zu den Regionalfernsehsendern niemand äussern. Bislang sei es der Polizei nicht gelungen, die beiden Verdächtigen ausfindig zu machen. Die Staatsanwaltschaft rief Aargauer Apotheken und Spitäler dazu auf, verdächtige Kundschaft der letzten Tage zu melden.

Ermittler baten um Dashcam-Aufnahmen

Am Freitagnachmittag appellierte die Staatsanwaltschaft an Autofahrer, die am Tatmorgen unterwegs gewesen waren, Aufnahmen ihrer Dashcams (Videokameras in Fahrzeugen) zur Verfügung zu stellen. Man erhoffe sich dadurch, noch mehr Hinweise auf die Täter zu erhalten. In der Nähe des Tatortes war ein helles Kleinauto aufgefallen.

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