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Verdächtiger von Frankfurt soll in Psychiatrie

Der im Kanton Zürich wohnhafte Mann, der einen Achtjährigen vor einen Zug stiess, soll dauerhaft in die Hände der Psychiatrie übergeben werden.

Der Ort des Verbrechens im Frankfurter Hauptbahnhof. (Keystone/Frank Rumpenhorst/29. Juli 2019)
Der Ort des Verbrechens im Frankfurter Hauptbahnhof. (Keystone/Frank Rumpenhorst/29. Juli 2019)

Ein Mann, der einen kleinen Buben im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen ICE gestossen haben soll, soll dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden. Die Staatsanwaltschaft hat beim Landgericht die Durchführung eines sogenannten Sicherungsverfahrens beantragt.

Das teilte Sprecherin Nadja Niesen am Montag mit. Der 40-Jährige soll zur Tatzeit unter einer schizophrenen Psychose gelitten haben. «Aufgrund dieser krankhaften seelischen Störung soll seine Steuerungsfähigkeit aufgehoben und er bei Tatbegehung schuldunfähig gewesen sein», teilte Niesen mit.

Ende Juli soll der Eritreer einen Achtjährigen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestossen haben. Der Bub starb im Gleisbett, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten. Eine ältere Frau, die er auch attackiert haben soll, konnte sich in Sicherheit bringen. Der Tatverdächtige, der seit 2006 im Kanton Zürich lebte, kam zunächst in Untersuchungshaft und dann in die Psychiatrie.

Video: Mutmasslicher Täter von Frankfurt war zuvor schon gewalttätig

Die Medienkonferenz der Zürcher Kantonspolizei zum Fall Habte A. (Video: SDA-Keystone)

(AFP)

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