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Verletzte Schweizerin aus Höhle gerettet

Auf der Insel Tasmanien musste eine Touristin aus der Schweiz zwölf Stunden mit gebrochenem Bein unter dem Boden ausharren.

Technisch aufwendige Rettung: Die Schweizerin wird mit einer Seilwinde aus der Höhle transportiert. (Bild: Tasmania Police/Facebook)
Technisch aufwendige Rettung: Die Schweizerin wird mit einer Seilwinde aus der Höhle transportiert. (Bild: Tasmania Police/Facebook)

Eine Schweizer Touristin ist in einer Höhle auf Tasmanien ausgerutscht und acht Meter in die Tiefe gefallen. Erst nach zwölf Stunden kam Hilfe, wie die «Daily Mail» schreibt. Ihr Begleiter hatte die Polizei alarmiert.

Die Frau, zwischen 30 und 40 Jahre alt, habe die Höhle erkundet und sei gestürzt, nachdem sie 100 Meter vorgedrungen war, schreibt die tasmanische Polizei auf Facebook.

Die Rettungskräfte rückten mit zwei Helikoptern aus. Kurz nach Mitternacht konnten sie die Schweizerin mit einer Seilwinde aus der Höhle ziehen. Entscheidend an der Rettung beteiligt seien die Southern Tasmanian Caverneers gewesen, ein australischer Club von Höhlenkundlern.

Rettung in drei Etappen

«Es ist nicht leicht, Menschen unter diesen Umständen zu retten», sagt Lee Renshaw. Es sei schwierig gewesen, die Schweizerin durch senkrecht verlaufende Schächte zu transportieren, so der Polizist. In drei Etappen habe man sie zum jeweils nächsten waagerechten Platz gebracht.

Die Einsatzkräfte mussten die Frau anschliessend 500 Meter durch den Regenwald tragen. Ein Helikopter brachte sie ins Spital nach Hobart.

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