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Versuchte Kindsentführung – An Genfer Schulen geht die Angst um

Nachdem auf der französischen Seite der Grenze mindestens zwei Kinder beinahe entführt wurden, haben die Genfer Primarschulen jetzt ihre Sicherheitsmassnahmen verstärkt.

Die Lehrer seien ausserdem zur Wachsamkeit während der Pausen und nach dem Unterricht aufgerufen worden, bestätigte die Genfer Bildungsdirektion heute eine Meldung der Westschweizer Zeitung «Le Matin». Es handle sich lediglich um Vorsichtsmassnahmen.

In der Schweiz sei derzeit kein Fall von Kindsentführung bekannt, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Die französischen Behörden hätten die beiden Vorfälle in ihrem Gebiet routinemässig mitgeteilt.

Am 9. November hatte ein Mann in Collonges (F) von einem achtjährigen Kind verlangt, ihn zu begleiten. Dieses ergriff die Flucht. Nur einen Tag später versuchten zwei Männer in Thorny (F), ein neunjähriges Mädchen in ein Auto zu zerren. Auch hier konnte das Opfer fliehen. Einen dritten Fall von vergangener Woche konnte die Polizei vorerst nicht bestätigen.

SDA/oku

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