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Tochter schwer verletzt: Polizei ermittelt wegen versuchtem Mord

Ein Mann soll in Brugg seine vierjährige Tochter mehrmals zu Boden geschleudert haben. Das Mädchen ist ausser Lebensgefahr.

Der Rettungshelikopter transportiert das Kind ins Spital. (Video: Leserreporter 20 Minuten)

Der 50-jährige Iraker, der am Samstag in Brugg seine vierjährige Tochter zu Boden geworfen und schwer verletzt hat, muss womöglich mit einer Anklage wegen versuchten Mordes rechnen. Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet.

Das Kind ist mittlerweile ausser Lebensgefahr, wie Fiona Strebel von der Aargauer Staatsanwaltschaft am Montag dem Regionaljournal Aargau/Solothurn von SRF sagte. Für den Mann sei beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt worden.

Der Vorfall hatte sich am Samstagnachmittag im Einkaufscenter Neumarkt in Brugg ereignet. Der 50-jährige Iraker traf dort auf die Mutter des gemeinsamen Kindes. Strebel betätigte auf Anfrage Medienberichte, dass es eine Wegweisungsverfügung für den Mann gab, die aber nur bis zum 13. August befristet war.

Die Ambulanz forderte einen Rettungshelikopter an, die das Kind in kritischem Zustand ins Spital flog. Die Polizei nahm den Vater wenig später fest. Die Mutter des Mädchens und die Augenzeugen kamen mit dem Schrecken davon. Ein Careteam war zu deren Betreuung im Einsatz. Hintergrund, Tathergang und Motiv sind laut Strebel Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

(SDA)

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