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Warmfront lässt den Schnee schmelzen

Nach der Eiseskälte vom Wochenende zieht in der Nacht auf Dienstag eine Warmfront durch die Schweiz. Und das Wetter bleibt turbulent in dieser Woche.

Überbleibsel vom kalten Wochenende: Zwei Schneemänner stehen auf dem Lindenhof in Zürich. (2. Dezember 2012)
Überbleibsel vom kalten Wochenende: Zwei Schneemänner stehen auf dem Lindenhof in Zürich. (2. Dezember 2012)
Keystone
Lockt zum Spielen nach draussen: Der Neuschnee in Zürich. (2. Dezember 2012)
Lockt zum Spielen nach draussen: Der Neuschnee in Zürich. (2. Dezember 2012)
Keystone
Auf den Strassen ist Vorsicht geboten: Nach starkem Schneefall am Wochenende ist im Wallis ein Auto verunfallt. (2. Dezember 2012)
Auf den Strassen ist Vorsicht geboten: Nach starkem Schneefall am Wochenende ist im Wallis ein Auto verunfallt. (2. Dezember 2012)
Keystone
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Der Winter hat übers Wochenende mit Temperaturen bis zu minus 16 Grad und Schneefällen in der ganzen Schweiz Einzug gehalten. Mit der schönen Winterlandschaft dürfte es laut dem Wetterdienst Meteonews vorübergehend bald schon wieder vorbei sein: In der Nacht auf morgen und am Dienstag wird der Schnee laut einem Communiqué durch Regen abgelöst. Entsprechend schmelze die weisse Decke in tiefen Lagen, am Dienstagmorgen liege die Schneefallgrenze auf rund 1000 bis 1200 Metern.

Schon am Dienstagabend sinkt sie aber wieder bis in tiefe Lagen, wie Meteonews weiter schreibt: «Ab Mittwoch erwarten uns für die restliche Woche im Flachland gelegentlich Schneeschauer.» Es mische sich allerdings immer wieder Regen unter die Schneeflocken. Während die Temperaturen am Dienstag und Mittwoch zwischen null und drei Grad schwanken, fällt das Thermometer am Donnerstag und Freitag auf minus drei Grad.

In den Bergen sorgen die Niederschläge in Kombination mit kalten Temperaturen für üppige Neuschneemengen: «Im Laufe dieser Woche kommt so bis zu einem Meter Neuschnee zusammen», sagt Ivo Sonderegger von Meteonews.

400'000 Tonnen Salz stehen bereit

Laut der Nachrichtenagentur sda steht dieses Jahr für die Schweizer Strassen so viel Streusalz zur Verfügung wie noch nie. In den regionalen und kantonalen Lagern sowie bei den Schweizer Rheinsalinen im Aargauer Fricktal lagern über 400'000 Tonnen Salz.

Mit diesem Salz könne das gesamte Schweizer Strassennetz rund 20-mal gesalzen werden, sagte Urs Hofmeier, Geschäftsführer der Schweizer Rheinsalinen, am Montag vor den Medien in Möhlin AG.

Das Salz würde auch für fünf extreme Wintermonate ausreichen. Als Grundlage für diese Berechnung dient der Januar 2010, der bisher strengste Monat in der Geschichte der Rheinsalinen. Damals wurden 83'000 Tonnen Salz gebraucht.

Zusätzlich werden während der Wintermonate nochmals 180'000 Tonnen Streusalz produziert. Die erhöhte Lagerkapazität ist auch der 2012 fertig gestellten Lagerhalle Saldome 2 zu verdanken. Der grösste Holzkuppelbau Europas verfügt über einen Durchmesser von 120 Metern und ist 32,5 Meter hoch. Die Halle bietet für mehr als 100'000 Tonnen Salz Platz.

SDA/fko

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