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Zahl der Toten in Joplin steigt – tödlichstes Tornadojahr seit 1950

In der von einem Tornado zerstörten Stadt Joplin ist die Zahl der Toten auf mindestens 139 gestiegen. Die Behörden sprechen bereits jetzt vom tödlichsten Tornadojahr seit 1950.

520 Tote in einem knappen halben Jahr: Zerstörtes Haus in Joplin. (28. Mai 2011)
520 Tote in einem knappen halben Jahr: Zerstörtes Haus in Joplin. (28. Mai 2011)
Reuters
Die Behörden rechnen damit, noch weitere Leichen zu finden: Boot vor einem verwüsteten Haus in Joplin. (28. Mai 2011)
Die Behörden rechnen damit, noch weitere Leichen zu finden: Boot vor einem verwüsteten Haus in Joplin. (28. Mai 2011)
Reuters
Das Ende des Schreckens: Das ausklingende Unwetter färbt den Himmel über dem US-Bundesstaat Missouri. (22. Mai 2011)
Das Ende des Schreckens: Das ausklingende Unwetter färbt den Himmel über dem US-Bundesstaat Missouri. (22. Mai 2011)
Keystone
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Eine Woche nach dem schweren Tornado in Joplin im US-Staat Missouri ist die Zahl der Todesopfer der Stadtverwaltung zufolge auf mindestens 139 gestiegen. Zuvor war von mehr als 140 Toten die Rede gewesen.

Seit Jahresbeginn kamen damit in den USA bereits 520 Menschen bei Wirbelstürmen ums Leben. 2011 ist nach Angaben des Wetterdienstes daher schon jetzt das Jahr mit den meisten Tornado-Toten in den USA seit mindestens 1950.

Konkrete Zählungen erst seit 1950

Zwar gab es davor Jahre mit vermutlich mehr Todesopfern, doch erst seit 1950 beruhen die Daten auf konkreten Zählungen statt auf Schätzungen.

Etwa 100 Menschen werden in Joplin nach dem Durchzug des Wirbelsturms am vergangenen Wochenende noch vermisst, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Mehr als 900 Personen erlitten Verletzungen.

dapd/mrs

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