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Zug rammt Gefangenenbus – zehn Tote

Im US-Staat Texas fiel ein Gefängnistransport von einer Brücke und wurde von einem Zug erfasst. Mindestens zehn Menschen starben.

«In meinen 32 Dienstjahren habe ich nichts Schlimmeres gesehen», sagte ein Feuerwehrmann: Beamte bei der Unfallstelle in Penwell bei Odessa, Texas. (14. Januar 2015)
«In meinen 32 Dienstjahren habe ich nichts Schlimmeres gesehen», sagte ein Feuerwehrmann: Beamte bei der Unfallstelle in Penwell bei Odessa, Texas. (14. Januar 2015)
The Odessa American, Mark Sterkel, Keystone

Der Bus mit zwölf Häftlingen und drei Aufsehern stürzte am Mittwochmorgen (Ortszeit) von einer Brücke, landete auf Zuggleisen und wurde dort von einem Güterzug erfasst. Acht Häftlinge und zwei Gefängniswärter an Bord des Busses seien bei der Kollision getötet worden, teilten die texanischen Behörden mit.

Fünf weitere Menschen – ein Gefängnisbeamter und vier Häftlinge – seien verletzt worden. Das Unglück ereignete sich nahe der Kleinstadt Odessa im Osten von Texas. Der Gefangenentransport sei auf dem Weg zu einer Haftanstalt in der Stadt El Paso gewesen, hiess es.

Rettungskräfte beschrieben in der Lokalzeitung «Odessa American» das katastrophale Ausmass der Zerstörung am Unglücksort. «Es ist so schlimm, wie man sich das vorstellt. In meinen 32 Dienstjahren habe ich nichts Schlimmeres gesehen», sagte Feuerwehrmann Kavin Tinney. Der Leiter der Gefängnisbehörde von Texas, Brad Livingston, beklagte in einer Erklärung die Opfer des «tragischen Unfalls» und drückte den Angehörigen sein Beileid aus. Die Unglücksursache werde untersucht.

SDA/rub

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