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Zwei FBI-Agenten bei St. Louis angeschossen

Im Raum St. Louis wehrte sich ein Mann mit Gewalt gegen seine Verhaftung. Der Vorfall steht aber angeblich nicht in Zusammenhang mit den Protesten im Fall Michael Brown.

Bei manchen Besuchen wird es brenzlig: Mitarbeiter des FBI klopfen Ferguson an, um mögliche Zeugen zur Erschiessung von Michael Brown zu befragen. (16. August 2014)
Bei manchen Besuchen wird es brenzlig: Mitarbeiter des FBI klopfen Ferguson an, um mögliche Zeugen zur Erschiessung von Michael Brown zu befragen. (16. August 2014)
Lucas Jackson, Reuters

Ein 33-Jähriger hat im Grossraum St. Louis im US-Staat Missouri seine Mutter erschossen, mehrere Beamte verletzt und ist nun tot. Wie der Polizeisprecher Fredrick Lemons berichtete, waren die Beamten am Mittwochmorgen in die Wohnung der 55 Jahre alten Mutter gerufen worden, wo sich der Mann versteckt gehalten habe. Dort soll er in der Nacht zum Dienstag eingebrochen sein, bevor er seine Mutter tötete. Wie der 33-Jährige starb, wollte Lemons zunächst nicht preisgeben. Er sei jedoch tot in der Wohnung aufgefunden worden.

Vor seinem Tod habe er zwei Beamte der Bundespolizei FBI sowie einen Polizeioffizier angeschossen. Einem der FBI-Agenten wurde nach Behördenangaben in die Schulter geschossen, dem anderen ins Bein. Der Polizist wurde in der Brust getroffen und befand sich in einem ernsten, aber stabilen Zustand. Die Verletzungen der FBI-Beamten seien nicht lebensbedrohlich.

Die Schüsse stünden nicht in direktem Zusammenhang mit den Protesten um den Fall Michael Brown im etwa acht Kilometer entfernten Ferguson, sagte FBI-Sprecherin Rebecca Wu. Die FBI-Agenten hätten der Polizeibehörde von University City lediglich dabei geholfen, einen Haftbefehl auszuführen.

SDA/rub

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