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Zwei Tote aus Schweizer Gewässern geborgen – zwei weitere Personen vermisst

Badeunfälle halten zurzeit die Rettungskräfte in mehreren Kantonen in Atem. Heute wurde je eine Leiche aus dem Genfer- und aus dem Zürichsee geborgen, und in Basel sah ein Mann eine Person im Rhein untergehen.

Hier ereignete sich der Unfall im Genfersee: «La Perle du Lac» in Genf. (Bild: Google maps)
Hier ereignete sich der Unfall im Genfersee: «La Perle du Lac» in Genf. (Bild: Google maps)

Ein 30-jähriger Mann ist gestern Abend in Genf im Lac Léman ertrunken. Seine Leiche wurde heute Morgen aus einer Tiefe von 7,5 Metern heraufgeholt. Noch ungeklärt sind die Umstände, die zum Tod des 30-Jährigen führten.

Der Mann hatte gestern Abend zusammen mit Freunden ein Boot gemietet, wie die Genfer Kantonspolizei mitteilte.

Im Rhein vermisst

Möglicherweise ein weiterer Badeunfall ereignete sich gestern Abend in Basel. Auf der Höhe der Dreirosenbrücke beobachtete der «Fährimaa» der Ueli-Fähre kurz vor 19 Uhr eine Person, die offensichtlich Mühe hatte, sich über Wasser zu halten.

Obwohl der Schiffer sofort einen Rettungsring warf, verschwand die Person in den Fluten, worauf unter der Führung der Berufsfeuerwehr eine Rheinrettung ausgelöst wurde. Dabei kamen nebst den Booten der Blaulichtorganisationen auch das Zollboot und ein Helikopter der Rettungsflugwache zum Einsatz. Die Suche verlief bisher ergebnislos.

Ob die Person ertrank oder doch noch das rettende Ufer erreichen konnte, ist offen. Ebenfalls unbekannt ist, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, wie Polizeisprecher Klaus Mannhart sagte.

Vermisster Segler?

Auch aus dem Zürichsee wurde heute eine Leiche geborgen, bei der es sich möglicherweise um einen vermissten Segler handelt. Die im Wasser treibende leblose Person sei von einem Arbeiter am Strandweg in Freienbach SZ entdeckt worden, teilte die Kantonspolizei Schwyz mit. Das Institut für Rechtsmedizin kläre die Todesursache und die Identität des Verstorbenen ab. Dabei werde insbesondere geprüft, ob es sich um den seit dem 5. Juli auf dem Zürichsee vermissten Segler handle.

Bei starkem Wind und hohem Wellengang waren am 5. Juli zwei Männer im Alter von 63 und 73 Jahren mit einem Segelschiff unterwegs. Der Jüngere, der keine Schwimmweste trug, stürzte vor dem Hafen Bäch auf Zürcher Seegebiet über Bord.

Ergebnislose Suche in der Reuss

Nach wie vor keine Spur gibt es vom 14-jährigen Oberstufenschüler und dem 29-jährigen Asylbewerber aus Sri Lanka, die seit Montag in der Reuss vermisst werden.

Der Schüler war am Montagmorgen beim Baden in der Reuss bei Bremgarten AG weggetrieben und im Wasser verschwunden. Der 14-Jährige befand sich mit seiner Schulklasse an der Reuss. Der Asylbewerber aus Sri Lanka war am Montagnachmittag beim Schwimmen in der Reuss in Mülligen AG untergegangen.

Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur sda sind in diesem Jahr in der Schweiz bisher mindestens 29 Menschen ertrunken – der im Rhein Vermisste nicht mitgezählt.

SDA/wid

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