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Flückigers letztes SaisonrennenPlötzlich lockt der EM-Titel

Die Mountainbike-EM im Tessin bildet den Saisonabschluss. Der Berner Mathias Flückiger sowie Nino Schurter gehören am Samstag zu den Siegesanwärtern.

Am vergangenen Samstag fuhr Mathias Flückiger in Österreich zu WM-Silber.
Am vergangenen Samstag fuhr Mathias Flückiger in Österreich zu WM-Silber.
Foto: Gian Ehrenzeller, Keystone

Mathias Flückiger macht kein Geheimnis daraus: «Oft habe ich die Europameisterschaft nicht bestritten. Diese genoss keinen hohen Stellenwert. So wurde bis jetzt ein Sieg im Weltcup höher gewertet als ein EM-Titel.» Doch im Jahr von Corona ist das anders. Am Samstag bildet der Grossanlass am Monte Tamaro in Rivera den Abschluss einer kurzen Saison. «Deshalb sind die besten Fahrer am Start. Ich hoffe, dass die EM auch in Zukunft dieses Standing behalten kann.»

Im Tessin gehört der Oberaargauer aus Leimiswil zu den Favoriten. Vor einer Woche hat er im «Schlammrennen» von Leogang (AUT) die WM-Silbermedaille hinter dem Franzosen Jordan Sarrou gewonnen. Damit bestätigte Flückiger seinen zweiten Platz an der Weltmeisterschaft 2019 in Kanada. Wobei der Exploit in Österreich nicht unbedingt erwartet werden konnte. Flückiger war zehn Tage vorher genau zum internationalen Saisonauftakt beim Weltcup in Nove Mesto von Magenkrämpfen gebremst worden. Das erste Cross-Country-Rennen in Tschechien musste er auslassen. Beim zweiten Event resultierten der 17. Platz und eine Erkältung. «Ich war zwischenzeitlich sehr geschwächt, deshalb ist die WM-Medaille hoch einzuschätzen. Ich bin stolz auf meine Leistung.» Und unmissverständlich hält der Berner fest: «Mit dieser Silbermedaille ist meine Saison bereits gerettet.»

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