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Umweltskandal BlauseePolizei durchsuchte Büros im Steinbruch Mitholz

In der Kiesgrube oberhalb des Blausees hat die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung durchführen lassen und Dokumente sichergestellt.

Im Steinbruch Mitholz hat die Polizei eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
Im Steinbruch Mitholz hat die Polizei eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
Foto: Christian Pfander

Am letzten Freitag fuhren im Steinbruch Mitholz oberhalb des idyllischen Blausees mehrere Polizeifahrzeuge vor. Die Beamten führten in den Büros des Kiesgrubenbetreibers, der zur Vigier-Gruppe gehört, eine Hausdurchsuchung durch. Dabei dürften sich die Strafverfolgungsbehörden insbesondere für die Lieferscheine aus den letzten acht Jahren interessiert haben.

Denn nur einen Tag vor der Polizeiaktion zeigten Recherchen dieser Zeitung und der SRF-«Rundschau»: Anders als bisher angenommen, wurde in der ungeschützten Kiesgrube nicht nur teilweise giftiges Material von der Sanierung des Lötschbergtunnels deponiert. Vielmehr brachte die BLS bereits seit 2012 rund 16’000 Tonnen Altschotter in den Steinbruch (lesen Sie dazu: Altschotter in Mitholz: Kanton reicht Anzeige ein).

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