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Gutes Jahr für regionale BankRaiffeisen Jungfrau wächst weiter

Die Raiffeisenbank Jungfrau setzte im Geschäftsjahr 2020 das «erfreuliche» Wachstum im Hypothekar- und Kundeneinlagengeschäft fort. Der Jahresgewinn stieg leicht um 2,1 Prozent auf 1,7 Millionen Franken.

Am Hauptsitz der Raiffeisenbank Jungfrau in Interlaken ist man mit dem Geschäftsjahr 2020 zufrieden.
Am Hauptsitz der Raiffeisenbank Jungfrau in Interlaken ist man mit dem Geschäftsjahr 2020 zufrieden.
Foto: PD

«Die Raiffeisenbank Jungfrau kann ein gutes Jahresergebnis präsentieren», schreiben die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung. «Trotz den Folgen aus der Corona-Krise wurden in sämtlichen Geschäftseinheiten ansprechende Ergebnisse erzielt.»

In einer «anspruchsvollen Marktsituation» sind die Kundenausleihungen um 58,2 Millionen Franken oder 3,4 Prozent auf 1,76 Milliarden Franken und die Kundengelder um 21,3 Millionen oder 1,6 Prozent auf 1,34 Milliarden Franken im Berichtsjahr angestiegen. Der Geschäftsertrag von 23,4 Millionen Franken präsentiert sich innerhalb der budgetierten Erwartungen, und der Geschäftserfolg von 7,5 Millionen Franken bewegt sich – nach einem ausserordentlich guten Geschäftsjahr 2019 – auf dem Niveau der vorangehenden Geschäftsjahre.

«Die Raiffeisenbank Jungfrau geht vorsichtig mit Risiken um und verfügt über ein qualitativ hochstehendes Kreditportfolio.»

Aus der Medienmitteilung der Raiffeisenbank Jungfrau

«Die Raiffeisenbank Jungfrau geht vorsichtig mit Risiken um und verfügt über ein qualitativ hochstehendes Kreditportfolio», erklären die Verantwortlichen diese Zahlen. Man setzte das «qualitative Wachstum» bei den Hypothekarforderungen weiter fort. Die Hypothekarforderungen stiegen um 2,4 Prozent auf 1,69 Milliarden Franken. «Als grösste selbstständige Retailbank im östlichen Berner Oberland unterstreicht die erfreuliche Entwicklung die starke Marktposition im Hypothekargeschäft.»

Zufluss an Kundengeldern

«Der erfreuliche Zuwachs an Kundeneinlagen von 1,6 Prozent auf 1,34 Milliarden Franken widerspiegelt das hohe Vertrauen der Kundinnen und Kunden in ihre lokale Raiffeisenbank.» Der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft habe sich gegenüber dem Rekordwert im Vorjahr leicht um 2,1 Prozent gesenkt.

Der Jahresgewinn liegt mit 1,7 Millionen auf dem Niveau der Vorjahresperiode, und aufgrund des Genossenschaftsmodells werden Gewinne vorwiegend in den Reserven thesauriert. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine «attraktive Verzinsung» des Genossenschaftskapitals mit 6 Prozent.

Optimistischer Ausblick

Aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet die Raiffeisenbank Jungfrau markante Auswirkungen auf die Prosperität der Wirtschaftsregion. Eine Einschätzung der finanziellen Konsequenzen sei abhängig von der Dauer und dem Umfang der Einschränkungen. «Als selbstständige und regionale Genossenschaft will die Bank ihre Kunden weiterhin als zuverlässige Partnerin in dieser schwierigen Zeit unterstützen.» Man wolle im Rahmen «einer nachhaltigen Kreditpolitik» weiterhin wachsen und erwarte aufgrund des aktuellen Zinsniveaus sowie der wirtschaftlichen Aussichten «eine herausfordernde» Geschäftstätigkeit.

pd/sgg