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Leserreaktionen«Wertvolle Informationen fliessen über 5G-Netz»

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Nicht nur das Seeland ist betroffen. In über 80 Gemeinden konnten Abbauprodukte von Chlorothalonil nachgewiesen werden. Hier die Fassung in Worben.
Nicht nur das Seeland ist betroffen. In über 80 Gemeinden konnten Abbauprodukte von Chlorothalonil nachgewiesen werden. Hier die Fassung in Worben.
Adrian Moser

Zu «CIA betrog über eine Zuger Firma die halbe Welt – Schweiz schaute weg»

«Wertvolle Informationen fliessen über 5G-Netz»

Wir alle wissen es: Geheimdienste sammeln Informationen. Die CIA und der BND waren über lange Zeit äusserst erfolgreich darin. Strategisch ein gelungener Coup. Sollte dies allerdings mit Wissen der Schweizer Behörden toleriert worden sein, ist es absolut verwerflich. In diesem Zusammenhang stellt sich mir eine andere Frage: Wie verhalten wir uns heute? Mit der Software von Huawei – einem regierungsnahen chinesischen Unternehmen – soll in der Schweiz 5G realisiert werden. Mit diesem ultraschnellen Netz sollen insbesondere die Unternehmen profitieren. Wertvolle Informationen fliessen über das 5G-Netz und sind damit ein nicht zu unterschätzendes Potenzial für neugierige Mitleser. Glauben wir wirklich, dass es in der Huawei-Software keine Hintertür gibt?Martin Wüthrich, Muri

Zu «Das dreckige Wasserschloss»

«Fischer kämpfen gegen die Verschmutzung»

Die Grenzwerte für den Pestizidgehalt im Leitungswasser werden an mehreren Orten überschritten. Mit Beimischen von sauberem Trinkwasser kann zwar das Wasser trinkbar gemacht werden. Nur: Was machen wir, wenn sauberes Wasser zur Mangelware wird? Und wie sollen die Lebewesen in Fliessgewässern überleben? Fischer kämpfen seit Jahren gegen die Verschmutzung. Aber ihre Vorstösse werden verwässert. Auch der neueste Vorschlag des Bundesrates soll den Pestizideinsatz senken. Aber leider ist sein Hauptziel, die beiden Gewässerschutzinitiativen auszuhebeln. Martin A. Liechti, Maur

Zu «Hanfplantage in Lützelflüh ausgehoben»

«Wertvolle Medizin»

Immer wenn irgendwo eine illegale Hanfanlage entdeckt wird, werden diese wertvollen Pflanzen rigoros vernichtet. Daraus könnte man wertvolle Medizin herstellen, zum Beispiel für MS-Patienten oder Menschen mit Demenz. Und diesen die Medikamente zu einem kleinen Preis abgeben. Das würde die Krankenkassen und auch das Pflegepersonal entlasten. Marianne Stucki, Konolfingen

Zu «Überraschung im Tramstreit»

«Noch nicht ganz durchdacht»

Gehen die geplanten zwei Führerstände pro Tram nicht unnötig ins Geld? Braucht es dies überhaupt, wenn die Trams sowieso wenden können? Wird bei technischen Störungen der zweite Führerstand nicht auch beeinträchtigt? Zudem werden dadurch bestimmt auch Sitzplätze reduziert. Das ist wahrscheinlich noch nicht ganz durchdacht. Martin Fischer, Worb