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Lausanne wird zum Lieblingsgegner

Der SC Langenthal schlägt Lausanne zum dritten Mal in dieser Saison. Eine geschlossene Teamleistung führte zum 3:2-Erfolg.

Das gefällt beim stolzen Lausanne HC wohl niemandem: Zum dritten Mal in dieser Saison unterliegt das Team aus der Waadtländer Hauptstadt dem SC Langenthal, zum zweiten Mal auf eigenem Eis. 3:2 siegten die Berner am Samstag. Die Bilanz aus den drei Begegnungen: 9:0 Punkte für Langenthal, das ist nicht das, was man sich beim Aufstiegsaspiranten wünscht. Zumal der Start in die Partie aus Lausanner Sicht Erfolg versprechend war. Stefan Schnyder erzielte bereits nach 55 Sekunden die Führung für die Gastgeber. Diese hielt 16 Minuten, ehe Eric Himelfarb und Matt Murley innert 2 Minuten das Blatt wenden konnten. Die Ironie dabei: Himelfarb hatte in dieser Saison zehn Spiele für Lausanne bestritten und nur zwei Skorerpunkte erzielen können. Gestern nun gelangen ihm mit Langenthal bei seinem ehemaligen Arbeitgeber ebenso viele Punkte – der Kanadier gab den Assist zu Stephan Mosers Treffer zum 1:3 (28.). 3 Minuten später gelang Alain Mieville das 2:3. Doch dabei blieb es. Dennoch stimmte die Moral bei den Lausannern. Der LHC stemmte sich mit aller Kraft gegen die erneute Niederlage gegen den SCL. Alex Chatelain, der vom SC Bern zu Langenthal gestossen ist, analysiert die Partie gegen Lausanne folgendermassen: «Wir verteidigten mit Mann und Maus. Wir glaubten daran und können so gegen jeden Gegner bestehen.» Und Stefan Tschannen, vom EHC Biel ausgeliehen und früher bereits beim SCL engagiert, fügt an: «Als wir das Spiel im ersten Drittel gewendet hatten, wusste ich, dass wir gewinnen werden.» Zu Tschannens früherer Langenthal-Zeit wurden rund die Hälfte aller Punkte in Spielen geholt, in denen das Team in Rückstand geraten war. Dem Tabellendritten Sierre steht morgen Dienstag kein leichter Gang in die Eishalle Schoren bevor. Daniel Gerber NLB. Lausanne - Langenthal 2:3 (1:2, 1:1, 0:0). La Chaux-de-Fonds - Olten 1:3 (0:1, 0:1, 1:1). Ajoie - Visp 5:3 (1:0, 3:2, 1:1). Basel - Thurgau 4:1 (1:1, 2:0, 1:0). Rangliste: 1. Visp 26/62. 2. Olten 26/52. 3. Sierre 25/45. 4. Ajoie 26/44. 5. Lausanne 26/ 43. 6. La Chaux-de-Fonds 26/35. 7. Langenthal 26/ 35. 8. Thurgau 25/27. 9. GCK Lions 26/22. 10. Basel 26/22. Lausanne - Langenthal 2:3 (1:2, 1:1, 0:0) Malley. – 2765 Zuschauer. – SR: Vozar, Barth/ Wermeille. – Tore: 1. (0:55) Schnyder (Tremblay, Roy) 1:0. 17. Himelfarb 1:1. 19. Murley (Tschannen, Moser) 1:2. 28. Moser (Himelfarb, Löffel, Ausschluss Schnyder) 1:3. 31. Mieville (Staudenmann) 2:3. – Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Lausanne. 3-mal 2 Minuten gegen Langenthal. Lausanne: Tobler; Kamerzin, Keller; Stalder, Zalapski; Schilt, Leeger; Villa, Chavaillaz; Tremblay, Roy, Schnyder; Gialland, Mieville, Staudenmann; Frunz, Bonnet, Fedulov; Weisskopf, Mathez, Flurin Randegger. Langenthal: Eichmann; Gian-Andrea Randegger, Wegmüller; Löffel, Gurtner; Bochatay, Aegerter; Moser, Himelfarb, Tschannen; Murley, Chatelain, Lüssy; Gruber, Bodemann, Bärtschi; Schäublin, Baumgartner, Fischer. Bemerkungen: Lausanne ohne Abplanalp, Augsburger (beide verletzt) und Lussier (Nationalteam Frankreich). Langenthal ohne Bruderer, Fäh (beide verletzt), Kummer, Larose (beide krank), Blaser, Buri und Hohlbaum (alle 1.Liga). – 35./45. Pfostenschuss Bonnet. – 60. Lattenschuss Flurin Randegger. – Lausanne von 59:10 bis 60:00 ohne Goalie Tobler. >

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