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Amor im Stadtrat

Trotz bereits erteilter Bewilligung gabs keine Sexmesse in Langenthal. Nun will der Stadtrat mehr über die Hintergründe wissen.

Die Wellen schlugen hoch, als der Langenthaler Gemeinderat einen Monat vor der Durchführung der Erotikmesse Amor Mitte April in der Markthalle deren Nutzung untersagte. Denn: Der Mietvertrag war bereits unterzeichnet, die Bewilligung durch den Statthalter erteilt. Die Veranstalter zeigten daher kein Verständnis und drohten mit rechtlichen Folgen (wir berichteten). Einen Monat ist es nun still gewesen um die Sexmesse. Nun aber will FDP-Stadtrat Ruedi Lanz wissen, was sich genau zugetragen hat. Es stünden in diesem Zusammenhang grundlegende Rechtsgüter wie Rechtssicherheit und das Vertrauen in die Behörden zur Diskussion. Ämter sensibilisieren Der Gemeinderat will dazu nun im Vorfeld der nächsten Stadtratssitzung schriftlich Stellung nehmen. An der Situation habe sich aber nichts geändert, erklärte Stadtpräsident Thomas Rufener (SVP) gestern auf Anfrage: Der Gemeinderat habe im Rahmen seiner Kompetenz entschieden. Die zuständigen Ämter, die den Mietvertrag ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat abgeschlossen haben, hätten nichts falsch gemacht. Allerdings, sagt Rufener, «hat es ihnen am nötigen Gespür gefehlt». Um ähnliche Pannen künftig zu vermeiden, sei in der Verwaltung nun ein Sensibilisierungsprozess im Gang. Von den Amor-Veranstaltern habe der Gemeinderat zwischenzeitlich aber nichts mehr gehört.khl >

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